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Podcast Wirtschaft

Rohstoffe aus dem All (25.04.2012)

Die Bundesregierung blickt in die Zukunft +++ Warum sich Griechenlands Wirtschaft so schwer tut +++ Sportwagenboom in China +++ Amerikaner auf dem Weg ins All

ARCHIV - Zahraeder am Stand des Waelzlagerherstellers NKE aus Oesterreich, aufgenommen am 23. April 2009 auf der Hannover Messe in Hannover. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juni 2009 zum dritten Mal in Folge verbessert. Die Hoffnung auf ein Ende der Talsohle liess den ifo-Geschaeftsklimaindex von 84,3 auf auf 85,9 Punkte steigen, wie das Muenchner Wirtschaftsforschungsinstitut am Montag, 22. Juni 2009, mitteilte. (AP Photo/Joerg Sarbach) --- FILE - A man is seen through a big bearing at the booth of NKE of Austria at the industrial fair in Hanover, Germany, Thursday, April 23, 2009.Some 6,150 exhibitors from 61 different nations participate in the world's largest fair for industrial technology.(AP Photo/Joerg Sarbach)

Deutschland Wirtschaft Symbolbild Konjunktur IFO

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Wirtschaft (25.04.2012 / MP3)

Konjunkturprognose

Mit Prognosen ist das so eine Sache, schließlich geht es dabei um die Zukunft und in die hat noch kein Sterblicher je geschaut. Trotzdem sagt jede Institution, die mit Wirtschafts- und Finanzfragen beschäftigt ist, voraus, wie sich die Wirtschaft entwickeln wird. Da Handel aber auch mit Psychologie zu tun hat, mit Glaube, Hoffnung und Erwartung, haben Prognosen doch wieder einen Sinn. In einem optimistischen Umfeld fällt es eben leichter, gute Geschäfte zu machen. Heute hat die Bundesregierung ihre Vorhersage für die wirtschaftliche Entwicklung veröffentlicht.

Am Boden

Die Prognosen für Griechenland sind vergleichsweise katastrophal. Kaum einer, der den Griechen eine wirtschaftliche Gesundung zutraut, wenigstens nicht in absehbarer Zeit. Dabei tun die Hellenen in Großen und Ganzen schon, was von ihnen verlangt wird: Sie sparen und sparen. Und bemühen sich weiterhin, auch selbst produktiv zu sein, etwas herzustellen und es zu verkaufen. Doch kommen sie offenbar kaum voran.

Hauptsache schnell und teuer

Die Zahl der wirklich reichen Chinesen wächst rasant. Und gerade die jungen Neureichen wollen ihren Wohlstand auch auf vier Rädern genießen. Bei ihnen stehen europäische Sportwagen hoch im Kurs. Ferrari, Lamborghini oder Porsche. Die Sportwagenbauer sollte das freuen und natürlich lassen sie sich das gute Geschäft auf dem boomenden Markt auch nicht entgehen. Aber ein bisschen peinlich ist ihnen das Geschäft auch.

Interstellarer Rohstoffhandel

Mit Rohstoffen ist das so eine Sache: Jeder braucht sie, aber nur wenige haben sie. Erdöl zum Beispiel. Den Industrieländern ist das Schwarze Gold geradezu ein Lebenssaft und die, unter deren Erde der Stoff lagert, verdienen sich damit eine goldene Nase. Da wäre es doch schön, Rohstoffe, die man selbst nicht hat aber dringend braucht, dort zu gewinnen, wo kein anderer die Hand dafür aufhält. Nun, so einen Ort mag es auf der Erde nicht mehr geben, aber im Weltraum? Da, haben sich nun einige US-Amerikaner gedacht, gibt es keine Grenzen und kein Katasteramt. Versuchen wir's doch mal da.

Redakteur am Mikrophon: Dirk Ulrich Kaufmann

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