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Aktuell Welt

Rockstar David Bowie ist tot

David Bowie hatte viele Gesichter über die Jahrzehnte, sein Einfluss auf die Popmusik war gigantisch. Gerade erst hatte er ein neues Album veröffentlicht. Jetzt ist er an Krebs gestorben.

Der Rockmusiker David Bowie ist tot. Auf seiner Facebook-Seite wurde am Montagmorgen (MEZ) ein Statement veröffentlicht, in dem es heißt: "David Bowie ist heute friedlich gestorben, umgeben von seiner Familie nach einem tapferen 18 Monate langen Kampf mit dem Krebs."

Screenshot der Facebook-Seite von David Bowie (Copyright: Facebook/David Bowie)

Screenshot der Facebook-Seite von David Bowie

Bowies Sohn, der Regisseur Duncan Jones, schrieb bei Twitter, er sei sehr traurig sagen zu müssen, dass die Todesnachricht wahr sei. Dazu postete er ein altes Bild, auf dem zu sehen ist, wie er als Kleinkind auf Bowies Schultern sitzt. Der Sänger war mit dem Model Iman Abdulmajid verheiratet.

David Bowie gehörte zu größten und einflussreichsten Popmusikern der vergangenen Jahrzehnte. Der Brite hatte erst in der vergangenen Woche ein neues Album herausgebracht: "Blackstar" erschien am Freitag - an Bowies 69. Geburtstag. Der Sänger war mit dem Model Iman Abdulmajid verheiratet.

Bowies Beziehung zu Berlin
Das Auswärtige Amt bedankte sich bei David Bowie für seinen musikalischen Beitrag zum Fall der Berliner Mauer bedankt. "Auf Wiedersehen, David Bowie. Du bist jetzt unter îHeroes (Helden)", twitterte das Ministerium. "Danke, dass du geholfen hast, die Mauer zu Fall zu bringen."
Bowie hatte in den 70er Jahren in West-Berlin gelebt. In seinem Hit "Heroes" geht es um ein Liebespaar, das sich an der Mauer küsst, während geschossen wird.
Der Tod Bowies hat auch die Stadt Berlin nach den Worten des Regierenden Bürgermeister Michael Müller tief getroffen. "Zu Bowie bestand nicht nur musikalisch eine besondere Verbindung. Der Künstler gehörte zu uns", teilte der SPD-Politiker mit. Bowie hatte in den 1970er Jahren eine seiner kreativsten Zeiten in Berlin verbracht. "Am liebsten würde ich jetzt auf dem Weg zur Arbeit umkehren, mich zu
Hause einschließen und seine Platten hören", schrieb Berlins Kulturstaatssekretär Tim Renner auf Facebook.
Prominente trauern
Zahlreiche Prominente haben bestürzt auf den Tod des britischen Musikers David Bowie reagiert. "Ich bin am Boden zerstört", schrieb US-Popstar Madonna auf Twitter. "Dieser großartige Künstler hat mein Leben verändert! Das erste Konzert, auf dem ich jemals war, in Detroit!", fügte die 57-Jährige hinzu.
Betroffen reagierte auch der britische Rockstar Billy Idol: "Er hat uns dazu inspiriert, von der Norm abzuweichen und etwas zu erreichen und die Leere des Lebens in England in den 70er Jahren zu vertreiben mit unseren eigenen Kunstrichtungen."
Der US-Rapper Kanye West sagte, Bowie sei eine seiner "wichtigsten Inspirationsquellen" gewesen, "so angstfrei, so kreativ, er gab uns für ein Leben lang Magie".
Bowie kam am 8. Januar 1947 im südlondoner Stadtteil Brixton zur Welt. Zu seinen berühmtesten Liedern gehören "Let's Dance", "Heroes" und "Life on Mars". Bowie trat seit Jahren nicht mehr live auf. Im Laufe seiner Karriere hatte er sich immer wieder komplett neu erfunden. Sein erfolgreiches Alter Ego Ziggy Stardust gab er bereits

in den 70er Jahren auf.

wl/SC (dpa, afp,rtr)

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