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Aktuell Kultur

Rockduo "Royal Blood" gewinnt BRIT Awards

Bei der Verleihung der BRIT Awards in London schnappte sich das Duo "Royal Blood" überraschend den Titel als beste britische Band. Pop-Diva Madonna sorgte beim Publikum für einen Moment des Schreckens.

Als Favoriten auf den Titel "Beste britische Band" waren im Vorfeld der BRIT Music Awards 2015 eigentlich die Weltstars von "One Direction" gehandelt worden. Doch dann kam es anders: Das Rockduo "Royal Blood" (Artikelbild) erhielt die begehrte Auszeichnung: Led-Zeppelin-Gitarrist Jimmy Page überreichte den sichtlich überraschten Musikern in London ihre Trophäe. "Für alle hier ist es vermutlich noch überraschender, weil ihr vielleicht gar nicht wisst, wer wir sind", scherzte Gitarrist Mike Kerr. Die beiden haben 2014 ihr Debütalbum "Royal Blood" mit den Singles "Come On Over" und "Figure It Out" veröffentlicht.

Die Auszeichnung für den besten britischen Solokünstler ging an den Sänger und Songwriter Ed Sheeran. Er war in dieser Kategorie unter anderem gegen den vierfachen Grammy-Gewinner Sam Smith angetreten, der für "weltweiten Erfolg" ausgezeichnet wurde. Beste britische Künstlerin wurde Paloma Faith, die unter Tränen ihren Preis entgegennahm und ihn "allen Underdogs" widmete. Sie war bereits 2011 und 2013 nominiert, bisher aber leer ausgegangen.

Viel Dank und ein kleiner Unfall

Den Preis als beste internationale Künstlerin gewann US-Sängerin Taylor Swift. Bei der Entgegennahme des Preises bedankte sie sich bei Ed Sheeran: Als einer ihrer besten Freunde habe er ihr alles beigebracht, was man über das Vereinigte Königreich wissen müsse - etwa wie man eine gute Tasse Tee zubereite. Bester internationaler Künstler wurde Pharell Williams, der sich per Video-Botschaft bei den Fans bedankte.

Für einen Schreckensmoment sorgte US-Star Madonna. Während ihrer Performance bei der Preisverleihung stolperte die 56-jährige Pop-Queen und fiel drei Stufen hinunter. Nach der Show ließ sie über Instagram aber verkünden, dass es ihr gut gehe.

Die BRIT Awards sind das britische Pendant zum wichtigsten amerikanischen Musikpreis, den Grammys.

chr/mak (dpa, ap)

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