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Sport

Robinhos One-Man-Show

Brasilien bleibt auch bei der Copa América ohne Glanzleistung. Der DFB verschärft die Ausbildung zum Bundesliga-Trainer und Bayern München bleibt Spitzenverdiener unter den deutschen Clubs. Die Fußballnachrichten.

Robinho feiert sein Tor (AP)

Robinho feiert sein Tor

Robinho hat Brasilien mit einer "One-Man-Show" vor einem peinlichen Vorrundenaus bei der Copa América bewahrt. Außer dem Tore-Dreierpack seines Dribbelkünstlers hatte der Rekordweltmeister aber wieder erschreckend wenig zu bieten. Nach der Schlappe gegen Mexiko bezwang die "Seleção" am Sonntag (1.7.) in Maturín ohne den Bremer Diego die Auswahl Chiles in dieser Höhe unverdient mit 3:0 (1:0) und machte immerhin den ersten Schritt Richtung Viertelfinale. "Wir waren alle sehr nervös, deshalb hat heute nicht alles geklappt", gestand Matchwinner Robinho selbstkritisch. Die Runde der letzten Acht erreichten bereits die Mexikaner als erstes Team des Turniers in Venezuela durch einen hart erkämpften 2:1 (1:0)-Erfolg über Ecuador.

Verschärfte Ausbildung

Auf dem Weg zum Fußball-Bundesligatrainer dürfen ehemalige Nationalspieler demnächst nicht mehr mit einer Sonderbehandlung rechnen. Mit dem Inkrafttreten einer neuen Ausbildungsordnung könnten auch diese Akteure "keine Sonderrechte mehr erwarten", sagte der Chefausbilder des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Erich Rutemöller, am Montag in einem auf der DFB-Internetseite (www.dfb.de) veröffentlichen Interview. Zudem solle es künftig keine "Strohmann-Regelungen" mehr geben. Darin bestehe zwischen dem DFB und der Deutschen Fußball Liga (DFL) Einigkeit. "Grundsätzlich ist dabei eine enge Zusammenarbeit mit der Liga wichtig, wir wollen und müssen eine Sprache sprechen, klare Regeln aufstellen und einhalten", sagte Rutemöller, der seit 2000 die Fußball-Lehrer-Lehrgänge an der Hennes-Weisweiler-Akademie in Köln leitet.

Spitzenverdiener AC Mailand

Bundesliga-Krösus Bayern München war in der vergangenen Saison mit fast 30 Millionen Euro der Spitzenverdiener unter den deutschen Clubs in der Champions League. Als Viertelfinalist erhielt der in der kommenden Saison nur noch für den UEFA-Pokal qualifizierte Rekordmeister aus dem Prämientopf der Europäischen Fußball-Union (UEFA) exakt 28,732 Millionen Euro. Unangefochtener Spitzenreiter in der von der UEFA erstellten und nun veröffentlichten Prämien-Liste war Titelgewinner AC Mailand mit 39,592 Millionen Euro. Noch vor dem Finalisten FC Liverpool (32,218 Mio) rangiert der Michael-Ballack-Club FC Chelsea auf Platz zwei mit 34,662 Millionen Euro. Insgesamt schüttete die UEFA die Rekordsumme von 579,6 Millionen Euro an die 32 teilnehmenden Vereine aus. Weil die Einnahmen höher als erwartet ausfielen, konnte der Verband jedem Club allein drei statt zwei Millionen Euro Startprämie zahlen.

Robben vor Wechsel zu Real Madrid

Ein Wechsel von Arjen Robben vom FC Chelsea zum spanischen Meister Real Madrid wird immer wahrscheinlicher. Nach einem Bericht der spanischen Sportzeitung "AS" soll Chelsea-Trainer José Mourinho einem Transfer seines niederländischen Nationalstürmers bereits zugestimmt haben. Scheitern könne der Wechsel nur noch an Differenzen zwischen den Vereinen über die Ablösesumme. Der englische Pokalsieger soll für den 23-Jährigen mehr als 20 Millionen Euro fordern. In Madrid wird Robben nach "AS"-Angaben einen Vertrag mit sechs Jahren Laufzeit unterschreiben, der ihm ein höheres Gehalt als bei seinem bisherigen Arbeitgeber sichert.

Deutscher Fußball nimmt Abschied von Jupp Derwall

Deutschland Fußball Trauerfeier für Jupp Derwall

Der deutsche Fußball hat Abschied von seinem am vergangenen Dienstag im Alter von 80 Jahren gestorbenen Ex- Bundestrainer Jupp Derwall genommen. In einer Trauerfeier in der St. Konrad-Kirche im saarländischen St. Ingbert würdigte am Montag unter anderen DFB-Präsident Theo Zwanziger Derwall als eine "große Persönlichkeit des deutschen Sports und des deutschen Fußballs". An der Trauerfeier in der mit 500 Menschen voll besetzten katholischen Kirche nahmen auch die Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft, Uwe Seeler und Franz Beckenbauer, teil.

DFB und Familienministerium starten Projekt gegen Gewalt

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bekommt im Kampf gegen Gewalt Unterstützung durch das Bundesfamilienministerium. Unter dem Motto "Am Ball bleiben - Fußball gegen Rassismus und Diskriminierung" startet das Ministerium ein gemeinsames Projekt zur Vorbeugung von Gewaltakten. Dafür sollen Vertreter von Vereinen und Fanclubs speziell geschult werden, teilte der DFB am Montag mit. Über eine Laufzeit von drei Jahren sollen durch das von der Deutschen Sportjugend (dsj) getragene Projekt Strategien gegen Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Gewalt entwickelt und umgesetzt werden. (Internet: www.amballbleiben.org)