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Wirtschaft

"Rio-Gruppe": Armut gefährdet die Demokratie

Mit der Warnung vor einer Gefährdung der Demokratie durch Verarmung weiter Teile der Bevölkerung ist am Samstag (24. Mai 2003) im peruanischen Cusco das 17. Gipfeltreffen der "Rio-Gruppe" zu Ende gegangen. "Die Demokratie und die wirtschaftliche und soziale Entwicklung bedingen und verstärken sich wechselseitig", heißt es in der "Vereinbarung von Cusco", die die Staats- und Regierungschefs 19 lateinamerikanischer Staaten sowie deren Vertreter zum Abschluss des zweitägigen Treffens unterzeichneten.

"Solange es noch Armut in der Region gibt, ist die Demokratie gefährdet", betonte Gastgeber Alejandro Toledo. Der peruanische Staatschef sprach sich für einen Welthandel aus, der auch den Armen zugute kommen müsse. Die industrialisierten Länder des Nordens müssten ihren Beitrag zur Überwindung der Armut und zur Beilegung der Schuldenkrise leisten.