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Wirtschaft

Ringen um IKB-Rettungsplan

Das milliardenschwere Rettungspaket für die angeschlagene Mittelstandsbank IKB könnte den Bund teurer zu stehen kommen als gedacht. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) lehnte es am Donnerstag kategorisch ab, sich an der dringend benötigten Finanzspritze von 1,5 Milliarden Euro zu beteiligen. Dies sei allein Sache des Bundes als Haupteigner und der privaten Banken, erklärte DGSV-Sprecher Christian Achilles. Der Bund hatte am Mittwochabend auf einem Krisengipfel zugesagt, der IKB über die staatseigene KfW-Bankengruppe eine weitere Milliarde Euro zukommen lassen. An die gesamte Kreditwirtschaft, also Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Privatbanken, hatte die Regierung appelliert, weitere 500 Millionen Euro beizusteuern.