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Reise

Riesenstollen auf Dresdner Striezelmarkt

Rund 100.000 Menschen werden am zweiten Adventswochenende beim Stollenfest erwartet. Mit einen Festumzug wird ein mehr als vier Meter langer Riesenstollen durch die Innenstadt gefahren.

Rund 1,2 Tonnen Mehl, 750 Kilo Butter, 200 Kilo Zucker und 1,5 Millionen Sultaninen wurden in dem Dresdner Riesenstollen verbacken. 60 Bäckereien haben mitgemacht und den XXL-Striezel aus 400 Stollenplatten zusammengesetzt.

Punkt 11 Uhr startet am Sonnabend der große Festumzug, der den Riesenstollen vom Dresdner Schlossplatz zum Striezelmarkt bringt. 500 Akteure gestalten in 24 Schaubildern die Geschichte des Dresdner Stollens. Anschließend wird der Riesenstollen angeschnitten und für einen guten Zweck verkauft.

Das Stollenfest blickt auf eine lange Tradition zurück. Den ersten Riesenstollen soll Sachsenkönig August der Starke im Jahr 1730 in Auftrag gegeben haben. Im Jahre 1994 ließ das Dresdner Bäckerhandwerk die Tradition neu aufleben.

Die Touristikbranche hofft, dass der traditionsreiche Dresdner Striezelmarkt die rückläufigen Besucherbilanz der Stadt etwas abfedern kann. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing Gmbh, spricht von einem "Imageverlust Dresdens" aufgrund der fremdenfeindlichen Äußerungen auf den Pegida-Demonstrationen. Bis Ende September seien die Übernachtungszahlen in Dresden um 2,3 Prozent zurückgegangen. Pegida habe auch "absolut Auswirkungen auf das Weihnachtsgeschäft", so Jens-Marten Schwass, Sprecher der Dresdner Hotel-Allianz. Zwar bleibe der Dezember einer der stärksten Monate, aber es laufe nicht so wie in den Vorjahren.

ks/at (epd,afp)