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Kultur

Riesen-Projekt zu russischer Plakatkunst

In einem weltweit einzigartigen Projekt hat die Ruhr-Universität Bochum die russische Plakatkunst des 20. Jahrhunderts erforscht. Die nun abgeschlossenen Forschungsergebnisse umfassen eine Datenbank mit 3500 Plakaten, 4000 Textdokumentationen und rund 1000 Lebensläufen von Plakatkünstlern. Sie wurden in einem Handbuch und auf DVD veröffentlicht.

Rund zwölf Jahre arbeiteten Forscher der Ruhr-Uni und der Russischen Staatsbibliothek Moskau an dem Mammutprojekt, das zu einem großen Teil von der Fritz-Thyssen-Stiftung finanziert wurde. Mit der Arbeit werde die Entwicklung des russischen Plakats von der vorrevolutionären Zeit bis hin zur Perestrojka nachgezeichnet. Das Plakat sei in Russland und der Sowjetunion das zentrale Werbemedium für den Staat und damit politisches Leitmedium gewesen, hieß es. Insgesamt wurden mehr als 400 000 Motive veröffentlicht.