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Welt

Rick Perry wirft das Handtuch

Das Bewerberfeld im Präsidentschaftsrennen der US-Republikaner lichtet sich weiter: der texanische Gouverneur Rick Perry zog seine Bewerbung zurück. Seinen Anhängern empfahl er die Wahl von Newt Gingrich.

Rick Perry (Foto: dpa)

Gibt seine Präsidentschaftskandidatur auf: Rick Perry

Der texanische Gouverneur Rick Perry gibt seine Kandidatur um die Nominierung der US-Republikaner zum Präsidentschaftskandidaten auf. Es gebe für ihn in diesem Wahlkampf keinen gangbaren Weg mehr nach vorn, sagte Perry am Donnerstag (19.01.2012) in Charleston im US-Bundesstaat South Carolina. "Ich weiß, wann die Zeit für einen strategischen Rückzug gekommen ist." Im weiteren internen Auswahlprozess der Republikaner werde er daher den ehemaligen Sprecher des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, unterstützen.

Legendärer Patzer

In Umfragen hatte Perry zuletzt immer geringere Zustimmungswerte erhalten. Nach seinem späten Einstieg ins Nominierungsrennen im August war er zunächst an die Spitze der Umfragen geschossen. Schwache Leistungen in den TV-Debatten ließen ihn wieder deutlich zurückfallen. Legendär ist der Patzer, als ihm vor laufender Kamera der Name einer Bundesbehörde nicht mehr einfiel, die er unbedingt abschaffen will. Seit der ersten Vorwahl in Iowa am 3. Januar ist Perry nach der Abgeordneten Michele Bachmann und dem Ex-Botschafter Jon Huntsman der dritte Bewerber, der das Handtuch wirft.

Neuer Gewinner in Iowa

Mitt Romney (Foto: AP)

Ist doch nicht der Sieger von Iowa: Mitt Romney

Damit kämpfen nur noch vier Bewerber darum, zum Herausforderer von Amtsinhaber Barack Obama bei der Wahl im November gekürt zu werden. Favorit ist der Ex-Gouverneur von Massachusetts und Multimillionär Mitt Romney, der auch in South Carolina in den Umfragen weit vor seinem ernsthaftesten Herausforderer Newt Gingrich liegt. Romney hatte die letzte Vorwahl in New Hampshire gewonnen.

Auch in Iowa galt er zunächst als Gewinner der Vorwahlen, allerdings ergab das am Donnerstag veröffentlichte Endergebnis der Abstimmung vom 3. Januar, dass nicht Romney, sondern der frühere Senator Rick Santorum die meisten Stimmen erhalten hat. Auf ihn entfielen demnach 34 mehr als auf Mitt Romney.

Autorin: Pia Gram (dpa, dapd, afp, rtr)

Redaktion: Herbert Peckmann