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Wirtschaft

Rettung von Handy-Hersteller BenQ Mobile gescheitert

Der deutsche Handy-Hersteller BenQ Mobile ist nicht mehr zu retten. Bis Silvester habe kein Investor ein Angebot für das Unternehmen mit 3000 Beschäftigten abgegeben, sagte eine Sprecherin von Insolvenzverwalter Martin Prager am 1. Januar 2007. Über die ehemalige Mobiltelefon-Sparte von Siemens wird damit in den nächsten Tagen das Insolvenzverfahren eröffnet. Der Betrieb von BenQ Mobile - die Zentrale in München und die zuletzt kaum noch ausgelastete Produktion in Kamp-Lintfort am Niederrhein - werden stillgelegt. Prager, der drei Monate lang einen Käufer gesucht hatte, werde sich voraussichtlich am Dienstag zum weiteren Vorgehen bei BenQ Mobile äußern, sagte die Sprecherin.

Die Beschäftigten von BenQ müssen nun darauf hoffen, dass ein Investor die Fertigung aus der Insolvenzmasse herauskauft. Auf diesem Weg könnte er sich - anders als bei einer Übernahme des gesamten Unternehmens - der Verpflichtungen gegenüber den Arbeitnehmern entledigen.