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Rettung für Senegals Erdnusstal

27. Oktober 2015

Senegals Böden bezahlen den Preis für Jahrzehnte des Erdnussanbaus in Monokulturen. Das hat große Teile des Landes unfruchtbar gemacht, verschiedene Bauernvereinigungen versuchen das Blatt zu wenden.

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Artikelbild Boden
Bild: DW

Rettung für Senegals Erdnusstal

Seit französische Kolonialisten im 19. Jahrhundert riesige Erdnussplantagen im Senegal anlegten, ist das westafrikanische Land zu einem der weltweit größten Produzenten der Hülsenfrüchte geworden. Auf etwa der Hälfte der landwirtschaftlich bewirtschafteten Flächen des Landes wachsen Erdnüsse, aber mehr als ein Jahrhundert der Monokulturen hat verheerende Schäden an den Böden angerichtet, was zu Bodenerosion und einem Mangel an lebenswichtigen Nährstoffen geführt hat. Große Teile der anbaufähigen Flächen sind inzwischen unfruchtbar. Verschiedene Bauernvereinigungen arbeiten daran, den Zustand der Böden für den Anbau von Erdnüssen und anderen Nutzpflanzen zu verbessern und die Existenz der Kleinbauern zu sichern.

Ein Film von Mabel Gundlach