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Rettung für einen heiligen Wald

Der Sheka-Wald ist den Clans, die dort leben, heilig. Inzwischen rücken immer mehr Menschen in den Wald vor und bedrohen seinen Fortbestand. Doch eine NGO will ihnen eine Alternative bieten und den Wald so schützen.

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Projektziel: Den Sheka-Wald und seine Artenvielfalt schützen
Projektbeschreibung: Das Projekt unterstützt zurzeit 37 Kooperativen, die Bauern vor Ort nachhaltige Zusatzeinkommen durch Bienenhaltung oder Bullenmästung bietet, um sie davon abzuhalten, tiefer in den Sheka-Wald vorzudringen
Projektbudget: 212.000 Euro pro Jahr, gefördert im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI)
Artenvielfalt: Der Sheka-Wald hat eine hohe Artenvielfalt und eine einzigartige Flora und Fauna, darunter 10 Vogelarten und 55 Pflanzenarten, die nur in Äthiopien vorkommen

Für Äthiopiens Shekacho ist der Wald heilig. Er ist ihre Seele und Lunge, sagt Dakito Atestata, Oberhaupt des Shekacho Clans. Der Sheka-Wald, von dem Atestat spricht, liegt im Südwesten Äthiopiens und ist eines der letzten Stücke tropischen Regenwalds des Landes. Einzigartig in seiner Artenvielfalt teilen sich Leoparden, Löwen, Antilopen und 55 seltene Pflanzenarten den Wald mit einer vielfältigen Flora und Fauna. Der Gesang zahlloser Vögel - von denen 10 nur hier heimisch sind - schallt durch den Wald. Viele der Bäume sind heilige Orte für die Shekacho. Aber die menschlichen Siedlungen rücken immer weiter in den Wald vor und bedrohen dessen Fortbestand. Um diese Entwicklung aufzuhalten, bietet die NGO Melca-Ethiopia den Bauern vor Ort nun eine Alternative. Gefördert von der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI), bietet die NGO nachhaltige Zusatzeinkommen wie Bienenzucht oder Bullenmast, um sie davon abzuhalten, das einzigartige Ökosystem des Sheka-Waldes auszubeuten.

Ein Film von Wolf Gebhardt

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