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Aktuell Amerika

Republikaner sortieren sich für Präsidentenwahlen

Er galt als einer der Favoriten der Republikaner für die Präsidentenwahl 2016: Mitt Romney. Doch jetzt machte der 67-Jährige deutlich, dass er nicht kandidieren wird. Damit steigen die Chancen für die Bush-Familie.

Mitt Romney (Foto: REUTERS/Jim Young)

Mitt Romney nach seiner verlorenen Wahl 2012

"Ich habe entschieden, dass es am besten ist, anderen Führern in der Partei die Möglichkeit zu geben, unser nächster Kandidat zu werden", teilte der Republikaner Mitt Romney mit. In den vergangenen Wochen hatten sich die Zeichen für eine dritte Kandidatur des früheren Gouverneurs von Massachusetts gemehrt. 2008 war Romney bei den Vorwahlen seiner Partei an Senator John McCain gescheitert. 2012 unterlag der Multimillionär bei der Wahl gegen den demokratischen Amtsinhaber Barack Obama.

Sein Rückzieher ist die erste dicke Überraschung im Rennen um Obamas Nachfolge. Und damit reduziert sich das bislang recht breit gefächerte Feld der republikanischen Präsidentschaftsanwärter für 2016 zumindest um einen Favoriten. Im Dezember hatte der frühere Gouverneur von Florida, Jeb Bush, erste Weichen für eine Kandidatur gestellt. Sollte er tatsächlich am Ende das Rennen ins Weiße Haus machen, wäre er nach seinem Vater und seinem Bruder das dritte Familienmitglied, das es bis dorthin geschafft hat. Einen Generationswechsel wie ihn Romney bei seiner Verzichtsankündigung beschwor, würde der 61-Jährige aber nicht markieren.

Viele Republikaner, wenige Demokraten

Weitere Interessenten für den republikanischen Vorwahlkampf sind der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, der texanische Senator Ted Cruz, der ein Anhänger der ultrakonservativen Tea-Party-Bewegung ist, sowie die Senatoren Rand Paul aus Kentucky und Marco Rubio aus Florida.

Bei den Demokraten wird die frühere First Lady und Außenministerin Hillary Clinton als aussichtsreichste Präsidentschaftskandidatin gehandelt. Sie hat ihre Entscheidung über eine erneute Bewerbung aber noch nicht bekanntgegeben. Im Jahr 2008 war sie im parteiinternen Vorwahlkampf an Barack Obama gescheitert, der nach zwei Amtszeiten 2016 nicht mehr antreten darf. Ende November hatte der frühere Senator Jim Webb als erster Demokrat seine Präsidentschaftsbewerbung erklärt.

fab/kle (dpa, afp, ape)