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Wort der Woche

Remmidemmi

Für junge Menschen klingt Remmidemmi nach Lachen, Tanzen und Feiern. Ältere verbinden es eher mit Lärm und Durcheinander.

„Was ist denn das für ein Remmidemmi?“, fragt eine Mutter, die zu früh aus dem Urlaub kommt, und deren Tochter eine Party im Wohnzimmer feiert. „Yippie, Yippie Yeah, Krawall und Remmidemmi“, singt die deutsche Band Deichkind. Mit Remmidemmi meinen beide das gleiche: „Hier ist was los.“ Die Herkunft des Wortes ist unklar. Das bayerische remisuri kommt lautmalerisch und von der Wortbedeutung dem Remmidemmi am nächsten. Es wurde verwendet für Kinder, die ausgelassen feiern, wenn die Eltern nicht da sind. Diejenigen, die eine Party feiern, finden Remmidemmi natürlich toll. Die Mutter, die aus dem Urlaub kommt und tanzende Teenager in ihrem Wohnzimmer findet, ist von Remmidemmi nicht begeistert. Manchmal kann es aber auch mitreißend sein. Die Band Deichkind gibt sogar eine Anleitung, wie man am besten Remmidemmi macht: „Schmeiß die Möbel aus dem Fenster, wir brauchen Platz zum Dancen.“ Zur Nachahmung ist das allerdings nur bedingt zu empfehlen!

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