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Fußball

Remis im Spitzenspiel

Viel Kampf, wenig Spielkunst: Freiburg und Eintracht Frankfurt trennen sich in der ersten Partie des 23. Spieltags torlos. Am Wochenende trifft dann im Borussen-Duell Dortmunds Marco Reus auf seine alte Liebe.

Kampfbetonte Partie: Sebastian Rode (l) von Frankfurt kämpft mit Max Kruse (r) von Freiburg um den Ball. Foto: Patrick Seeger/dpa

Kampfbetonte Partie: Freiburg gegen Frankfurt

Auf dem Papier war es das Topspiel des 23. Spieltages: Eintracht Frankfurt, Tabellen-Vierter, gegen den Verfolger SC Freiburg. Auf dem Platz war es dann leider nur eine langweilige und äußerst durchschnittliche Partie. Beim 0:0 am Freitagabend (22.02.2013) sahen die Zuschauer keine Tore und auch nur wenige Torchancen. Aber beide Teams können mit dem mageren Ergebnis durchaus zufrieden sein. Aufsteiger Frankfurt hat den direkten Konkurrenten auf Abstand gehalten und liegt weiterhin auf dem Champions League-Qualifikationsplatz. Der SC Freiburg bleibt nach diesem Wochenende auf jeden Fall auf Europa League-Rang. Freiburgs Jan Rosenthal meinte: "Es ist ein verdientes Unentschieden, aber wir hatten in der zweiten Halbzeit ein paar Möglichkeiten, so dass wir eher hätten gewinnen können." Frankfurts Torwart Kevin Trapp war ähnlicher Meinung: "Es war das erwartet kampfbetonte Spiel mit einem gerechten Unentschieden."

Reißt die Bayern-Serie?

In der Champions League hatte Bayern München gegen den FC Arsenal seinen ersten Pflichtspiel-Gegentreffer des Jahres hinnehmen müssen. Gelingt das nun auch am Samstag (23.02.2013) Werder Bremen in der Bundesliga? Immerhin feierte Bremen in der Vergangenheit die meisten Siege (26) und Tore (116) gegen den deutschen Rekordmeister. Allerdings steht die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf auf einem enttäuschenden elften Rang. Bayern sei momentan mit Abstand die beste Mannschaft der Liga, weiß Schaaf. Man dürfe den unangefochtenen Tabellenführer der Bundesliga nicht einfach spielen lassen. "Man muss schauen, dass man die eigenen Qualitäten in den Vordergrund bringen kann." Momentan haben die Münchener 15 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten Borussia Dortmund.

HSV im Aufwärtstrend

Artjoms Rudnevs (2.v.l) bejubelt mit seiner Mannschaft seinen Treffer gegen Borussia Dortmund. Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images

Zuletzt oft gejubelt: der Hamburger SV

Der Hamburger SV hat drei der letzten vier Spiele gewonnen und ist das drittbeste Team der Rückrunde. Im Nordduell reist der HSV zu Hannover 96, das nur zwei Tage nach dem Europapokal-Heimspiel wieder in der Liga antreten muss. Der HSV will den sechsten Rang festigen, der noch zur Teilnahme an der Europa League berechtigt. Die 96er rangieren vier Punkte dahinter und möchten den Kontakt zu den internationalen Plätzen nicht verlieren.

Zwischen den beiden Nordklubs liegt Mainz 05, das den VfL Wolfsburg empfängt. Kein einfaches Spiel, findet der Mainzer Mittelfeldspieler Marcel Risse: "Die Wolfsburger sind immer ein unangenehmer Gegner. Nichtsdestotrotz sind wir zu Hause umso motivierter, die drei Punkte zu holen." Wolfsburg ist nach nur einem Sieg aus den letzten vier Spielen auf Rang 15 abgerutscht.

Spiel um Relegationsplatz

Noch dramatischer ist die Lage für 1899 Hoffenheim, das im direkten Duell um den Abstiegs-Relegationsplatz gegen den FC Augsburg antritt. Nur ein Punkt trennt beide Teams, dennoch sei es kein Endspiel, sagt Hoffenheims Trainer Marco Kurz. "Augsburg will uns den Platz in der Bundesliga streitig machen. Als Profi muss ich deshalb alles abrufen, um der bessere Spieler zu sein. Diese Einstellung muss ich haben", fand Kurz vor der Partie des Tabellen-16. gegen den Vorletzten deutliche Worte.

Auch das Duell zwischen dem Tabellenzwölften VfB Stuttgart und dem Tabellen-14. 1. FC Nürnberg hat richtungweisenden Charakter: Wer schafft es, sich aus dem Tabellenkeller zu befreien? Stuttgart muss die Reisestrapazen aus der Europa League wegstecken, hat aber nach dem Sieg gegen Hoffenheim am letzten Spieltag seinen Abwärtstrend vorläufig gestoppt. Nürnberg hat bisher nur eine einzige Niederlage in der Rückrunde kassiert.

Wiedersehen mit Reus

Dortmunds Marco Reus (l) und Mario Götze klatschen sich ab. (Foto: Marius Becker/dpa)

Reus (l.) spielt jetzt für die andere Borussia

Nach dem Mut machenden 1:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim AC Mailand hat Schalke 04 Selbstvertrauen für den Bundesliga-Alltag getankt. Ob damit auch die Krise weg ist, dürfen die "Königsblauen" gegen Fortuna Düsseldorf unter Beweis stellen.

Zu seiner alten Wirkungsstätte kehrt erstmals nach seinem Wechsel der Dortmunder Marco Reus zurück: Im Duell der Borussen sind die Dortmunder am Sonntag (24.02.2013) zu Gast bei den Mönchengladbachern, die ihr Europapokal-Aus verkraften müssen.

Ebenfalls am Sonntag spielt der Tabellenletzte Greuther Fürth, der unter der Woche seinen Aufstiegstrainer Mike Büskens entlassen hatte, gegen den Tabellendritten Bayer Leverkusen.

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