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Kultur

Rembrandt im 3D-Format

Gut 360 Jahre, nachdem der niederländische Maler Rembrandt van Rijn (1606-1669) sein heute weltbekanntes Gemälde «Die Nachtwache» in Öl auf Leinwand geschaffen hat, soll die Darstellung in drei Dimensionen neu entstehen. Das ursprünglich «Kompagnie des Kapitäns Frans Banning Cocq» genannte Werke wird derzeit von zwei Künstlern aus Russland plastisch nachgestaltet. Wo die aus 27 Figuren bestehende Gruppe aus dem 17. Jahrhundert in den Niederlanden greifbare Wirklichkeit unserer Zeit werden soll, ist noch unklar.

Vier Figuren hat der in Maastricht lebende Bildhauer Alexander Taratynov zusammen mit seinem russischen Kollegen Michael Dromov bereits in Bronze gegossen. Kapitän Cocq, sein Leutnant Willem van Rytenburgh und die als Rembrandts Frau Saskia identifizierte Frau am linken Rand des Bildzentrums stehen in leichter Überlebensgröße (2,20 Meter) im Garten des Hotels Chateau St. Gerlach in Valkenburg bei Maastricht. Auch der Hund vom rechten

Bildrand der Nachtwache hat schon Gestalt angenommen. Allerdings muss erst noch jemand gefunden werden, der für die Arbeit bezahlt und der bestimmt, wo die Kompagnie aufgestellt wird. Immerhin wird jede Bronze mit etwa 50.000 Euro veranschlagt, zusammen wird von über 1,5 Millionen Euro gesprochen.