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Wissen & Umwelt

Reisen mit Überschallgeschwindigkeit: Hyperloop macht's möglich

Von Bratislava nach Wien in nur acht Minuten? Klingt verrückt, ist aber gerade tatsächlich in der Planung, genau wie eine Strecke in den USA. Einzelheiten des Projekts wurden bis zur letzten Minute geheim gehalten.

Im März hatte der Wirtschaftsminister der Slowakei den Chef von Hyperloop Transportation Technologies (HTT), Dirk Ahlborn, eingeladen. Bei dem Besuch sollen Gespräche darüber stattgefunden habe, wie diese Zukunftsvision zu realisieren sei.

Nun kommen auch aus den USA ernsthafte Signale, dass es vorangeht. Mit dem Rohrpost-ähnlichen Reiseprojekt sollen Menschen einmal - oder schon sehr bald - in Röhren mit Überschallgeschwindigkeit von einem Ort zum nächsten geschossen werden.

In einem Video verspricht HTT: "The future is happening." Zu sehen ist der Aufbau einer Teststrecke in der Wüste bei Las Vegas,

"Hochgradig energieeffizient"

Die Idee kam ursprünglich von Super-Erfinder Elon Musk, der unter anderem auch PayPal und den Elektroautohersteller Tesla gründete. 2013 veröffentlichte Musk einen Aufruf an Erfinder, seinen Traum vom Reisen mit Überschallgeschwindigkeit Realität werden zu lassen. Jetzt könnte es so weit sein.

Hyperloop-Chef Rob Lloyd sprach bereits 2015 von einem baldigen Test: "Da geht es um eine Röhrenstrecke von mehr als zwei Meilen auf einem Testareal. Innerhalb dieser Röhren werden wir eine Kapsel schweben lassen und sie auf mehr als 700 Meilen (1125 Kilometer) pro Stunde beschleunigen."

Laut Hyperloop wäre eine solch neuartige Transportmöglichkeit gut für die Umwelt, weil das "hochgradig energieeffiziente" System CO2-Emissionen drastisch reduzieren würde.

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