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Kultur

Reise durch die Kunst

Aktuelle Ausstellungstipps rund um die Welt - diesmal von Rom über Moskau, Amsterdam und New York nach Mailand

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Die Laokoon-Gruppe von Peter Paul Rubens

Meisterzeichnungen von Rembrandt und Rubens

Grafik Ausstellungstipp - Deutsches Programm

Rund 200 Zeichnungen niederländischer und flämischer Meister zeigt das Puschkin-Museum in Moskau in einer Sonderausstellung bis zum 12. Mai. Die Schau spannt einen Bogen von Rembrandt und Peter Paul Rubens und deren Zeitgenossen bis ins 20. Jahrhundert. Die Naturstudien, flüchtigen Skizzen oder Kompositionsentwürfe erlaubten einen "Einblick in die schöpferische Werkstatt der Genies", erklärten Spezialisten des Museums. Alle Ausstellungsstücke stammen aus den Graphikbeständen des Puschkin-Museums.

Cézanne-Schau in Rom

Mit seinen besonderen Bildkompositionen, feinen Farbabstimmungen und geometrischen Elementen hat der französische Maler Paul Cézanne (1839-1906) die Kunst des 20. Jahrhunderts nachhaltig beeinflusst. Der Complesso del Vittoriano in Rom zeigt jetzt rund 60 Hauptwerke des Künstlers. Die Ölgemälde, Aquarelle und Zeichnungen stammen aus bedeutenden Museen in aller Welt und veranschaulichen die künstlerische Entwicklung Cézannes von der Dunkelmalerei der Jugendjahre bis hin zu den meisterhaften Spätwerken, in denen die Farbe zum Mittelpunkt der Komposition wurde. Die bis zum 7. Juli gezeigte Schau trägt den Titel "Paul Cézanne -
Der Vater der Moderne".

Amsterdam präsentiert den "rätselhaften Fremden"

Das Geheimnis des 1664 im indischen Goa gestorbenen Malers und "rätselhaften Fremden" Michael Sweerts will das Rijsmuseum in Amsterdam mit einer Übersichtsausstellung lüften. In 60 Gemälden und Radierungen soll das Werk des 1618 in Brüssel getauften Künstlers dargestellt werden, dessen Arbeiten früher Malern wie Dujardin und Vermeer zugeschrieben wurden. Im Zentrum der bis zum 20. Mai gezeigten Ausstellung steht die Bilderserie "Die sieben Werke der Barmherzigkeit". Daneben werden vor allem Darstellungen einfacher Leute und Porträts des wohlhabenden Bürgertums gezeigt.

Chinesische Kunstwerke in New York

Historische Kunstwerke aus dem China des 13. Jahrhunderts vor Christus bis zum dem 3. nachchristlichen Jahrhundert zeigt das Metropolitan Museum in New York unter dem Titel "Lost Civilization: Ancient Chinese Art from Sichuan". Die 128 Objekte wurden erst vor 15 Jahren von chinesischen Arbeitern entdeckt und haben seitdem das Geschichtsbild Chinas fundamental verändert. Gezeigt werden Bronzeskulpturen, menschliche Figuren, fantasievolle Schiffe, Jadearbeiten und religiös inspirierte Keramiken. Herzstücke sind eine 2,50 hohe Bronzefigur und eine Maske aus dem 12. Jahrhundert v. Chr. Die Ausstellung ist bis 16. Juni zu sehen.

Mailänder Palazzo Reale zeigt Hauptwerke des Neoklassizismus

Giovanni Battista Tiepolo (1696-1770) repräsentierte mit seiner von Licht und Farbe geprägten Malerei einen der Höhepunkte des venezianischen Spätbarocks. Prägend für seine Kunst waren vor allem helle und leuchtende Blautöne, das "Tiepolo-Blau". Bis zum 28. Juli zeigt der frisch renovierte Palazzo Reale in Mailand in der Ausstellung "Der Neoklassizismus in Italien von Tiepolo bis Canova" über 400 Meisterwerke aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, die den Übergang vom Barock zum Rokoko bis hin zum Neoklassizismus veranschaulichen. Zu sehen sind unter anderem Bilder von Belotto, Goya, Jaques-Louis David und Angelika Kauffmann, dazu Skulpturen von Antonio Canova. dpa/(fro)

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