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Deutschland

Rehe-Verscheuchen auf der Autobahn

Monatelang ästen Rehe direkt neben der Autobahn 20 und gefährdeten dabei den Verkehr. Um die Tiere von dort zu verscheuchen, griffen die Behörden in Mecklenburg-Vorpommern zu einer ungewöhnlichen Maßnahme.

Mehr als sechs Stunden sperrte die Autobahnmeisterei die Ostsee-Autobahn A20 auf einer Länge von etwa 15 Kilometern für den Verkehr,

um die Rehe vertreiben zu können.

Ursprünglich sollten die Tiere erschossen werden, aber dagegen gab es Widerstand aus dem Landesumweltministerium in Mecklenburg-Vorpommern. Deshalb sollen sie jetzt nur vom Rand der Autobahn vertrieben werden.

Voll gesperrt - die Autobahn A20 bei Rostock (Foto: dpa)

Um die Rehe ohne Gefahr verjagen zu können, hatte die Autobahnmeisterei die betroffene Strecke gesperrt

Dafür haben die Mitarbeiter den Wildschutzzaun - der die Tiere eigentlich von der Straße fernhalten soll - auf beiden Seiten der Autobahn jeweils 40 Meter geöffnet. An dieser Stelle waren in der Nacht mit Wärmebildkameras drei Rehe gesehen worden. Die Hoffnung: Die Tiere sollen in Zukunft auf der anderen Seite des Wildschutzzaunes äsen und so den Verkehr nicht mehr gefährden können. 18 Treiber konnte die renitenten Rehe - drei Böcke und ein einjähriges Weibchen - auf freies Feld treiben.

Wildschutzzaun auf der A20 bei Rostock (Foto: DPA)

Auf beiden Seiten der Autobahn wurde der Zaun jeweils 40 Meter geöffnet

Die Rehe waren in den vergangenen Monaten immer wieder über die Autobahn gelaufen. Es gab bereits andere Versuche, sie zu vertreiben, aber sie kehrten immer wieder zurück. Jäger und Mitarbeiter der Autobahnmeisterei, rund 40 Einsatzkräfte sorgten jetzt dafür sorgen, dass sich das ändert.

Ein Reh an der A20 an einem Wildschutzzaun (Foto: dpa)

Bislang waren mehrere Rehe innerhalb des Wildschutzzauns. Das soll sich ändern

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