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Regulierungswütiger Bürokratie-Leviathan

Die Anti-Europa-Partei in Großbritannien beflügelte in den letzten Tagen die Phantasie der DW-WORLD-Leser. Interesse fanden außerdem die Erinnerung an D-Day und die Entwicklung in Venezuela.

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D-Day Jahrestag

"… was mich jetzt erschrickt, ist, dass der große Verfechter der Demokratie - die Vereinigten Staaten - die damalige "Operation Overlord" jetzt neu ausgedeutet hat, denn Amerika ist jetzt wirklich zum "Overlord" geworden: sie braucht die UNO nicht mehr und missbraucht das Image des Kampfes um die Demokratie, um das internationale Gesetz beiseite zu schieben und einen souveränen Staat ohne eine Resolution der UNO anzugreifen. (Edmund Burke)

Es erfreut mich sehr, dass unser französischer Präsident den Bundeskanzler in dieNormandie eingeladen hat. Es ist unmöglich mit Misstrauen oder Hintergedanken immer nebeneinander zu leben! Neuen Zeiten erfordern neue Blicke! Man muss ein für alle Mal den Krieg vergessen, wenn man etwas zusammen bauen will. Wir sind doch Nachbarn und die neue französische Generation sollte mit dem Hass auf die Deutschen fertig sein! Wir müssen uns zusammen anstrengen um die große Probleme unserer Gesellschaften zu überwinden! (Antoine Dedenon)

Die Versöhnung ist beschränkt. Bundeskanzler Schroeder hat es nötig gefunden, den Friedhof der Gefallenen seines eigenes Landes nicht zu besuchen weil dort unter 21.000 auch einige SS-Soldaten begraben sind. (…) Ist es Mangel an Aufrichtigkeit oder politischem Mut? (Dr. Louis A. Meier)

Tief beeindruckt bin ich von der Vorstellung, dass unser Bundeskanzler stellvertretend für das deutsche Volk an dem Gedenken der Landung der Alliierten in der Normandie, gemeinsam mit unseren Freunden, teilnehmen darf. (…) Ich kann nur hoffen, wie alle Deutschen und alle Völker die von den Gräueltaten des Krieges betroffen waren und sind, dass dieses Treffen uns Menschen noch näher bringt. (…) Das Treffen am 60. Jahrestag sollte der Anfang sein, uns alle zu verbünden um den Terrorismus zu bekämpfen. (Pero de Wied, Bad Oeynhausen)


Hugo Chávez

So wie ich die aktuelle Lage in Venezuela beobachte, wird Chávez dem Druck der 'noch' funktionierenden Opposition und neutraler Organisationen (OAE und Carter-Center) nicht standhalten können. Es ist ja sicherlich richtig, wie auch in einem Ihrer Berichte beschrieben, dass er sich für die ärmere Bevölkerung einsetzt; es versickert nur viel im korrupten Sumpf. (…) Als 'regelmäßiger' Beobachter seiner Sendung Alo-Presidente, bin auch ich immer wieder über seine aggressive Wortwahl gegenüber Opposition und Medien überrascht. Ich befürchte Schlimmes für das Land. Hoffentlich irre ich mich. (Axel Lohse, Isla Margarita)

Die Zukunft Venezuelas, wie die von ganz Lateinamerika, hängt zu mindestens 80 Prozent von den USA ab. So lange die großen nordamerikanischen Interessen und Manipulationen nicht nachlassen, können sich diese Länder nicht normal entwickeln. (Carlos Pantsios Markhauser)

Ich habe den Bericht über Hugo Chavez gelesen, und kann nur hoffen, dass wir diesen Diktator nicht mehr lange aushalten müssen. (…) Die ganzen Richter sind von Chavez, auch die Journalisten werden verfolgt und misshandelt. Wir können nur hoffen, dass es doch bald möglich ist, wieder in Demokratie zu leben. (Theresia Dreher)

Seit 1998 hat Chavez sieben Wahlen gewonnen. Die rechte Opposition wird es mit demokratischen Mitteln nicht gelingen, den revolutionären Prozess umzukehren. Chavez ist ein Präsident der ausgebeuteten, verelendeten 8 Prozent des Volkes. Er hat ihnen die Hoffnung auf ein Leben in Würde gegeben. Deshalb wird Hugo Chavez das Referendum überstehen, obwohl die Opposition im Besitz fast aller Massenmedien ist. Das venezolanische Volk lässt sich nicht mehr belügen und wird ihren Präsidenten verteidigen. (Lothar Wannhoff)

Wenn man nur bedenkt, wie lange es dauerte und mit welchen Schwierigkeiten die Frage nach dem Referendum verbunden war (mehr als ein Jahr ... drei Unterschriftenaktionen ... im Nachhinein aufgestellte Regeln, usw. usw), wundere ich mich nur immer wieder über die in Europa erscheinenden Artikel über den "Demokrate" Chavez .... Was ist es, das die Publizisten in Europa blind macht? Das er sich als Linker gibt? Das vorhandene Öl? (Brigitte Kley, Bonaire)


Anti-Europa-Partei

Nicht nu,r dass sie ausgezeichneteCchancen hätte - sie ist in Deutschland unbedingt erforderlich. Man sieht doch was aus der Idee Europa geworden ist - ein regulierungswütiger, sich in alles einmischender Bürokratie-Leviathan, der unser Geld zum Fenster rauswirft (siehe Landwirtschaft). (H. Weibhauser)

Meiner Meinung nach hätte die Anti-Europa-Partei in Deutschland kaum eine Chance. Die Deutschen sind fest in Europa integriert und können sich mit einer Isolierung außerhalb nicht anfreunden. Ich bin jedoch gespannt, wie die Briten in ihrem Referendum abstimmen werden. (B. Kastenbein)

Ich würde eine solche Partei (EU-Gegner) durchaus wählen. Solange die EU-Politik derartig undurchsichtig ist (undurchschaubare Kompetenzen und fragliche demokratische Legitimation des Ministerrates) und die Massen-Medien immer nur sehr tendenziell und unvollständig berichten, kann man dem Bürger wohl nicht vorwerfen, er sei "uninformiert", wie in Ihrem Bericht mehrfach geschehen. (…) Wenn schon EU, wieso darf ich denn diese englische EU-Gegner Partei nicht auch als Deutscher wählen? (Franz Rohrmoser)

Eine solche Partei hätte auch in Deutschland eine sehr, sehr große Chance, wenn meine Freunde und ich das wollten. Wir gründen im Herbst bundesweit eine neue deutsche Partei, die aus dem von mir am 31.8.2002 gegründeten Bündnis für ein neues Grundgesetz und eine neue Verfassung hervorgegangen ist. Es ist fünf nach 12 in Deutschland und in Brüssel. Wir sind pro Europa aber die Betrügereien und die Geldverschwendung in Brüssel werden wir nicht länger dulden. Wir sind stolze, patriotische Denker und lieben unser europäisches Land. (Franz Josef Schiller)


Anmerkung in eigener Sache:

Wir freuen uns über jede Zuschrift, aber wir können nicht alle Leserbriefe veröffentlichen. Aus redaktionellen Gründen behalten wir uns Kürzungen vor. Die Inhalte entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion.

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