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Made in Germany

Regionen im Wandel

Lange hat es gedauert, doch 20 Jahre nach dem Mauerfall haben sich im Osten Deutschlands tatsächlich einige „blühende Landschaften“ entwickelt. Wir stellen 6 von ihnen vor. Im Osten viel Neues

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"Blühende Landschaften" hatte Helmut Kohl den Bürgern im Osten Deutschlands bei der Wiedervereinigung versprochen. Doch lange Zeit blühte gar nichts. Die größtenteils marode DDR-Industrie wurde jäh abgewickelt. Der Übergang von Plan- zur Markwirtschaft kostete viele Ostdeutsche ihren Job und Milliarden an Fördergeldern. "Wirtschaftswüste Ostdeutschland" – das war der Tenor und ist noch immer ein weit verbreitetes Vorurteil. Dabei haben sich zwischen Erzgebirge und Ostsee 20 Jahre nach dem Mauerfall durchaus einige "blühende Landschaften" entwickelt. MADE IN GERMANY portraitiert die Regionen im Wandel. In einer sechsteiligen Serie werfen wir einen Blick auf die fünf "neuen Bundesländer" und Berlin. Welche Branchen sind geblieben? Wie haben sie sich verändert? Welche haben sich neu angesiedelt?

22.09.2009 DW-TV MADE IN GERMANY Ludwigsfelde

Folge1: Ludwigsfelde

Unsere erste Reportage führt uns ins brandenburgische Ludwigsfelde. Zu DDR Zeiten war die Stadt eine Hochburg für Automobil- und Luftfahrttechnik. Viel hat sich verändert, doch der Standort hat überlebt. Grit Hofmann taucht ein in das technikbegeisterte Ludwigsfelde. Sie trifft "Tüfftler und Schrauber" im Verein "Freunde der Industriegeschichte" und besucht die "neuen" Schwergewichte Mercedes Benz und MTU.

02-10-2009 made in germany bitterfeld

Folge 2: Bitterfeld

Bitterfeld war bis zur Wiedervereinigung der giftigste Ort Deutschlands. Die Chemieindustrie verätzte und verdreckte die Stadt. Die DDR-Bürger reimten damals: "Bitterfeld, Bitterfeld, wo der Dreck vom Himmel fällt." 20 Jahre später ist der Dreck weg, die Luft sauber, und Bitterfeld ist Hauptsitz des Weltmarktführers bei Solarzellen, Q-Cells.

Auch im komplett entgifteten Chemiepark arbeiten wieder über 11.000 Menschen, 360 Firmen haben sich hier angesiedelt. MIG-Reporter Joachim Eggers begleitet den Geschäftsführer des Chemieparks, Matthias Gabriel. Dieser kann sich noch gut daran erinnern, wie er sich vor der Wende mal auf eine Bank gesetzt hat und seine Hose danach wegwerfen konnte, weil ihm die niedergeregneten chemischen Schadstoffe Löcher in den Stoff gefressen hatte.

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