Regionalzug erfasst Schulbus in Frankreich: Mehrere Kinder tot | Aktuell Europa | DW | 14.12.2017
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Frankreich

Regionalzug erfasst Schulbus in Frankreich: Mehrere Kinder tot

Die Teenager waren auf dem Weg von der Schule nach Hause, als ihr Bus nahe der südfranzösischen Stadt Perpignan mit einem Regionalzug kollidiert. Vier Kinder sind tot, 19 wurden verletzt, davon sieben schwer.

Millas : un TER percute un bus scolaire, le plan blanc déclench (picture-alliance/dpa/MAXPPP/M. Clementz)

Rettungswagen am Unglücksort

Der Zusammenprall ereignete sich an einem Bahnübergang im Ort Millas westlich von Perpignan, das nahe der spanischen Grenze am Mittelmeer liegt. Nach unbestätigten Berichten erfasste der Zug den Schulbus am Heck. In den Bus saßen Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren.

"Der Aufprall war sehr stark", berichtete eine Frau, die in dem Zug saß. "Wir hatten den Eindruck, dass der Zug entgleist und sich auf die Seite legen wird", fügte sie laut der Regionalzeitung "Independent" hinzu. Eine Sprecherin der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF sagte, der Zug sei mit etwa 80 Stundenkilometern unterwegs gewesen. 25 Menschen seien an Bord gewesen, von denen drei leicht verletzt wären.

Frankreich Zugunglück (picture-alliance/dpa/MAXPPP/M. Clementz)

Sicherheitskräfte halten die Straßen bei Millas frei

Präsident Emmanuel Macron sprach den Opfern und ihren Familien sein tiefes Beileid aus. Im Kurznachrichtendienst Twitter versprach er, für die Hilfe am Unglücksort würden alle Kräfte mobilisiert.

Regierungschef Edouard Philippe, Verkehrsministerin Elizabeth Borne und SNCF-Vertreter kündigten an, zum Unglücksort zu fahren.  

se/sam (afp, rtr, ap, dpa)