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Kultur

Reden ist Silber, Verstehen ist Gold

Praktische Diplomatie ist im Aufwind. Zur Konfliktprävention in Südosteuropa gibt es seit drei Jahren ein außergewöhnliches akademisches Internet-Projekt.

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"Bewaffneter Friede" im Kosovo

Die US-Amerikanerin Colette Mazzucelli hat das virtuelle Studien-Seminar ins Leben gerufen. Präventive Diplomatie ist das Ziel. Und so sitzen derzeit rund 40 Studierende aus den USA und Europa jede Woche am Computer. Und dann geht es los: Prominente Gastredner halten Vorträge per Video-Konferenz, in Chat-Foren wird über Konfliktlösung diskutiert.

Deutsche Truppen in Mazedonien

Deutsche KFOR-Truppen im Kosovo

Forum mit internationaler Beteiligung

Professoren von fünf internationalen Institutionen lehren mittlerweile am virtuellen Seminar: Das Zentrum für angewandte Politik der Universität München, das Institut d´Etudes Politiques in Paris, das Carnegie Council in New York, das Österreichische Ost- und Südosteuropa-Institut und die Kosova Action for Civic Initiatives in Prishtina schicken ihre Studenten und Profs ins Netz. Neu dazugekommen sind die Universitäten in Ljubljana und in Pristina.

Kosovo

An den Gräbern von Izbica, wo serbische Truppen im Kosovo-Krieg Albaner massakrierten

Großes Interesse am Kosovo

Colette Mazzucelli will, dass sich noch mehr Institutionen an dem Projekt beteiligen. Die Universitäten in Belgrad und Zagreb stehen schon auf der Liste. Denn das Expertenwissen aus Südosteuropa ist gefragt bei den mitteleuropäischen und amerikanischen Kollegen. Häufiges Thema in den Seminaren ist der Stabilitätspakt Südosteuropa der Europäischen Union, vor allem die Frage: Was tut sich konkret in der Region?

Flüchtlingsfamilie im Kosovo

Flüchtlingsfamilie im Kosovo

Die Tücken der Technik

Die größte Herausforderung derzeit ist allerdings der eingeschränkte Zugang zum Internet. In Pristina zum Beispiel fällt ab und zu der Strom aus, dann bleiben die Bildschirme schwarz. Und es ist auch schon vorgekommen, dass die Leitungen in Paris und New York zusammenbrechen.

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