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Sport

Rebensburg verpasst Podium nur knapp

In Lake Louis freut sich Viktoria Rebensburg über Platz vier im Super-G. Beim Weltcup in Lillehammer überzeugen die Nordischen Kombinierer und Skispringer Severin Freund. Die Langläufer dagegen enttäuschen.

Viktoria Rebensburg verpasste nur knapp das Podium, Lindsey Vonn bei ihrem traumhaften Comeback im alpinen Ski-Weltcup den zweiten Sieg: Die 30 Jahre alte US-Amerikanerin, die am

Samstag

nach knapp einjähriger Rennpause die Abfahrt gewonnen und ihren 60. Weltcup-Erfolg gefeiert hatte, belegte am Sonntag beim Super-G in Lake Louise in Kanada den zweiten Platz. Vonn musste sich nur der Siegerin Lara Gut aus der Schweiz geschlagen geben, landete aber vor Tina Maze aus Slowenien. Überzeugen konnte erneut auch Rebensburg, die mit 0,87 Sekunden Rückstand einen starken vierten Platz belegte. Die 25-Jährige hatte schon am Samstag in der Abfahrt mit Rang fünf überrascht.

Neureuther und Dopfer fahren hinterher

Beim Weltcup-Riesenslalom in Beaver Creek triumphierte Ted Ligety erneut. Der US-Amerikaner, der nun fünf der letzten sechs Riesenslalom-Rennen im US-Bundesstaat Colorado gewinnen konnte, siegte bei der WM-Generalprobe vor dem Franzosen Alexis Pinturault und Marcel Hirscher aus Österreich. Felix Neureuther, dessen Start wegen seiner Rückenprobleme lange offen war, belegte mit 1,14 Sekunden Rückstand einen respektablen achten Rang. Fritz Dopfer, beim ersten Riesenslalom des Winters in Sölden noch Zweiter, fuhr mit 1,39 Sekunden Rückstand auf Rang zehn.

Kombinierer Rießle starker Zweiter

Das Siegerpodest bei der Nordischen Kombination in Lillehammer: Sieger Mikko Kokslien (M.), Zweiter Fabian Rießle (l.), Dritter Jason Lamy Chappuis (r.) (Foto: EPA/TERJE PEDERSEN)

Siegerpodest: Rießle, Kokslien und Lamy Chappuis (l.-r.)

Kombinierer Fabian Rießle hat in Lillehammer in Norwegen den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere erneut nur knapp verpasst. Der Olympia-Dritte musste sich auf der Zielgeraden einzig dem Norweger Mikko Kokslien geschlagen geben, landete wie schon am Samstag auf Rang zwei, eroberte aber das Gelbe Trikot des Gesamtweltcup-Führenden. Dritter wurde Vancouver-Olympiasieger Jason Lamy Chappuis aus Frankreich. Tino Edelmann und Olympiasieger Eric Frenzel, der am Samstag seinen ersten Saisonsieg gefeiert hatte, rundeten auf den Plätzen vier und fünf das hervorragende deutsche Ergebnis ab. Shootingstar Johannes Rydzek musste sich dagegen mit Rang 21 begnügen und verlor das Gelbe Trikot des Führenden im Gesamtweltcup.

Böhler ist deutscher Lichtblick

Skilangläuferin Stefanie Böhler sorgte in Norwegen am Schlusstag des Weltcups für Freude im deutschen Langlauf-Lager. Beim Sieg Marit Björgens fuhr die 33-Jährige in der Verfolgung über zehn Kilometer auf den 15. Platz und knackte als zweite DSV-Athletin die Norm für die WM in Falun. Damit rundete Böhler das ordentliche Wochenende der deutschen Frauen ab. Die bereits zuvor für die Weltmeisterschaften qualifizierte Denise Herrmann landete als beste Deutsche auf dem 14. Platz, Claudia Nystad holte Rang 17. Nicole Fessel musste in der zweiten Rennhälfte einige Plätze abgeben und fuhr als 20. ins Ziel. Björgen siegte vor ihren norwegischen Teamkolleginnen Therese Johaug, Heidi Weng und Ingvild Flugstad Östberg.

Bei den deutschen Männern machte sich am Sonntag derweil Frustration breit. Bester DSV-Athlet über 15 Kilometer war noch Tim Tscharnke, der als 36. aber erneut die Punkte verpasste.

Freund Vierter bei Skisprung-Weltcup

Skispringer Severin Freund in Lillehammer (Foto: EPA/CORNELIUS POPPE)

Platz vier: Skispringer Severin Freund in Lillehammer

Severin Freund verpasste beim nach einem Durchgang abgebrochenen Skisprung-Weltcup in Lillehammer nur knapp einen Podestplatz. Der Skiflug-Weltmeister sprang im ersten Durchgang 136 Meter weit und landete auf Rang vier. Den Sieg sicherte sich der Tscheche Roman Koudelka, der mit 140 Metern den Slowenen Peter Prevc auf Platz zwei verwies. Dritter wurde Michael Hayböck aus Österreich. Von den sechs DSV-Adlern überzeugten auch Markus Eisenbichler, der nach einem Sprung auf 143 Meter Achter wurde, und Marinus Kraus auf Platz neun. Der Team-Olympiasieger sprang 141 Meter weit. Michael Neumayer wurde 20.

Kein Podestplatz für deutsche Biathleten

Biathletin Franziska Hildebrand in Östersund (Foto: EPA/ROBERT HENRIKSSON dpa Bildfunk)

Platz zehn: Biathletin Franziska Hildebrand in Östersund

Die deutschen Biathleten beendeten den Weltcup-Auftakt in Östersund in Schweden ohne einen Podestplatz in den Einzelrennen. Zum Abschluss belegte Franziska Hildebrand im Verfolgungsrennen über 10 Kilometer Platz zehn. Der Sieg ging an die Finnin Kaisa Mäkäräinen. Hildebrand schaffte damit als einzige Deutsche in allen drei Einzelrennen eine Top-10-Platzierung. Die zweimalige Staffel-Weltmeisterin Miriam Gössner erwischte unterdessen wieder einen rabenschwarzen Tag und beendete das dritte Rennen nach ihrer langen Verletzungspause auf dem 51. Platz.

Bei den Männern hatte Simon Schempp an einem durchwachsenen Wochenende zuvor für einen kleinen Lichtblick gesorgt. Einen Tag nach seinem elften Platz im Sprint lief er am Sonntag in der Verfolgung auf Rang sechs nach vorn. Direkt dahinter schaffte es Andreas Birnbacher nach einer starken Vorstellung als Siebter ins Ziel. Die beiden ehemaligen Mixedstaffel-Weltmeister erfüllten damit die Norm für die WM im finnischen Kontiolahti (5. bis 15. März 2015). Der französische Doppel-Olympiasieger Martin Fourcade siegte derweil sowohl im Sprint als auch in der Verfolgung.

Historischer Doppelerfolg auf dem Eis

Die deutschen Eisschnellläufer Nico Ihle (r.) und Samuel Schwarz (l.) stehen auf dem Siegerpodest (Foto: Rainer Jensen/dpa)

Siegerpodest: Nico Ihle (r.) und Samuel Schwarz in Berlin

Nico Ihle und Samuel Schwarz landeten in Berlin einen historischen Coup. Erstmals seit über 24 Jahren sorgten die beiden Eissprinter für einen Doppel-Erfolg deutscher Herren im Weltcup. Der Olympia-Vierte Ihle hatte sich in einem packenden 1000-Meter-Rennen mit vier Hundertstelsekunden Vorsprung vor seinem Trainingsgefährten durchgesetzt. Am Sonntag verpasste er als Achter das Podest über 500 Meter. "Besser geht's nicht. Jetzt können wir völlig entspannt zum nächsten Weltcup nach Heerenveen fahren", meinte der 29-jährige Ihle. "Einfach der Wahnsinn. Ich kann es kaum glauben, dass ich wirklich der Schnellste war", meinte er wie berauscht nach seinem ersten Weltcupsieg am Samstag.

Für Claudia Pechstein, die vor zwei Wochen mit ihrem Sieg in Seoul ein Signal für die Deutschen nach der trostlosen Olympia-Saison gesetzt hatte, gingen nicht alle Pläne auf. Nach Rang sechs über 3000 Meter ließ sie Platz fünf in der Teamverfolgung mit Bente Kraus und Isabell Ost folgen. Danach landete die 42-Jährige im nicht-olympischen Massenstartrennen auf dem neunten Rang.

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