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Aktuell Nahost

Rebellen errichten Kommandozentrale in Syrien

Die syrischen Rebellen vermelden einen Erfolg: Die Freie Syrische Armee kommandiert den Kampf gegen das Regime von Assad nicht mehr von der Türkei, sondern von Syrien aus.

Die Freie Syrische Armee (FSA) hat ihre Kommandozentrale nach eigenen Angaben von der Türkei nach Syrien verlegt. Die Rebellen teilten in einem Internet-Video mit, die Führung der FSA wechsle "in die befreiten Regionen" in Syrien, ohne den genauen Standort zu nennen.

FSA-Chef Riad al-Assaad sprach von "einer guten Nachricht für unser freies und heroisches syrisches Volk". Der Vorsitzende des FSA-Militärrats, Mustafa al-Scheich, sagte, der Umzug sei bereits vor einer Woche erfolgt.

Rebellen uneins

Die Freie Syrische Armee hat sich aus Deserteuren der syrischen Armee gebildet und bekämpft das Regime von Präsident Baschar-al Assad. FSA-Chef Al-Assaad ist ein ehemaliger Oberst der syrischen Armee, der sich gegen Assad stellte und in die Türkei geflüchtet ist. Nach eigenen Angaben hat sie Tausende Kämpfer unter Waffen.

Die FSA ist allerdings nur eine von mehreren Rebellengruppen. Da sie bislang von der Türkei aus operierte, war ihr Einfluss auf die zahlreichen vor Ort befindlichen Kampfgruppen begrenzt. Der Vorsitzende des FSA-Militärrats, Mustafa al-Scheich, sagte der Nachrichtenagentur AP, nach dem Umzug strebe die FSA an, alle Rebellengruppen zu vereinigen.

Unterdessen nahm die syrische Armee wieder Stellungen der Rebellen unter Beschuss. Aus Aleppo und Damaskus wurden Luftangriffe gemeldet. Aktivisten berichten von Kämpfen um den Grenzort Nasib, der an der Autobahn von Damaskus zur jordanischen Hauptstadt Amman liegt.

det/kle (afp, dapd, )