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Kriminalität

Razzia gegen mutmaßliche Dschihadisten in Barcelona

Mit Razzien und Festnahmen ist die Polizei in der spanischen Metropole Barcelona gegen mutmaßliche Anhänger "terroristischer Dschihadisten-Organisationen" vorgegangen. Der Aktion gingen monatelange Ermittlungen voraus.

Nach Polizeiangaben wurden bei der Operation rund um Barcelona zwölf Gebäude durchsucht und acht Personen in Gewahrsam genommen. Alle Festgenommenen seien marokkanischer Herkunft und zwischen 21 und 39 Jahre alt.

In einer Mitteilung hieß es, die Aktion habe in Zusammenarbeit der katalanischen Polizei mit der spanischen sowie der belgischen Bundespolizei stattgefunden. Im Vorfeld hatten die Ermittler acht Monate lang Personen beobachtet, denen vorgeworfen wird, Verbindungen zu militanten Islamisten und zur organisierten Kriminalität im Großraum Barcelona zu haben.

Spuren führen nach Belgien

Die Gruppe soll der Polizei zufolge auch Beziehungen zu den Terrorzellen gepflegt haben, die für die Anschläge in Brüssel im Jahr 2016 verantwortlich waren.

Seit 2015 gilt in Spanien landesweit die Terrorwarnstufe 4 und damit die zweithöchste Gefährdungsstufe. Seitdem hat die spanische Polizei insgesamt rund 200 mutmaßliche Dschihadisten festgenommen, 22 allein in diesem Jahr.

hk/mak (afp, rtr, ap)