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DW-RADIO

Rappen für Zukunft und Verständigung

Sie blicken nach vorn – und haben ihre schwierige Vergangenheit immer im Gepäck: Die Schüler an integrativen Schulen in Nordirland. Aber auch Rapper Abraham aus der größten Roma-Siedlung Europas Shutka in Mazedonien.

Ein Straßenkind bettelt in Mazedoniens Hauptstadt Skopje. Es gehört zur Minderheit der Roma.

Ein Straßenkind bettelt in Mazedoniens Hauptstadt Skopje. Es gehört zur Minderheit der Roma.

1921 wurden die mehrheitlich protestantischen Grafschaften im Norden Irlands vom übrigen, mehrheitlich katholischen Gebieten des Landes getrennt. Die Provinz Nordirland wurde gegründet. Seitdem gibt es dort zwei unterschiedliche, nach Religionen getrennte Schulwesen. Doch es gab Annäherungsversuche. Vor 20 Jahren eröffnete die erste gemischtkonfessionelle Schule in Belfast - in Zeiten der blutigen Unruhen in Nordirland. Zwar herrscht jetzt Waffenstillstand, doch die Gräben, die sich durch die Gesellschaft ziehen, sind immer noch tief. Susanne Henn hat für Fokus Europa eine integrative Schule besucht.

Weitere Themen der Sendung am 14.04.2008 04:15 UTC:

Am nördlichen Rand der mazedonischen Hauptstadt Skopje liegt Suto Orizari, auch Shutka genannt - die größte Romasiedlung Europas. Viele der 30.000 Roma sind als Flüchtlinge während des Kosovokriegs gekommen. Heute kämpfen sie gegen Arbeitslosigkeit, Kriminalität – und gegen die Hoffnungslosigkeit. Einer von ihnen steht aber ganz eindeutig für die Zukunft und Aufbruchstimmung: Ein Gangsta-Rapper mit tief in die Stirn gezogenem Basecap. Nina Stoffers traf ihn für Fokus Europa in den Straßen Shutkas .

Vor 40 Jahren machte eine ganze Generation auf sich und ihre Probleme aufmerksam – die so genannten 68er. Sie taten das allerdings nicht nur mit Musik, sondern vor allem mit lautstarken Demonstrationen. Weltweit gingen Studenten und Schüler 1968 auf die Straße, um für eine neue Gesellschaft und mehr Freiheit zu kämpfen. In Frankreich eskalierten die Proteste im Mai: Als die Pariser Polizei brutal gegen Besetzer der Universität Sorbonne vorging, solidarisierten sich viele Bürger mit der Jugend - und riefen einen Generalstreik aus. Eva John und Romy Straßenburg haben für Fokus Europa mit den Revolutionären von damals und Jugendlichen von heute über das Erbe der 68er gesprochen.

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