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Interaktiv

"Radioaktivität strahlt nicht nur 14 Tage. "

Seit dem schweren Erdbeben am 11. März 2011 in Japan und den durch eine Flutwelle verursachten Reaktorschäden im Kernkraftwerk Fukushima reißt die Debatte um die Risiken der friedlichen Nutzung von Kernenergie nicht ab.

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Es ist schrecklich, was bei den Japanern passiert. Ich finde, dies sollte ein Anlass sein für die Welt, sich kräftig Gedanken zu machen und zu handeln. In den Atomkraftwerken liegt eine ständige Gefahr, die wir nicht jeden Tag bewusst mitbekommen! (Tobias Günther, Deutschland)

Wie es scheint sind wir heutzutage zur Atomenergie verdammt, auch nach diesen Megadesastergau, ausgelöst durch den Tsunami in Japan. Sicherlich ist die geografische Lage Deutschlands völlig anders als im fernen Japan, aber auch in Deutschland könnten andere negative Faktoren mitspielen eine unsagbare Katastrophe eines Atomunfalls auszulösen. Auch wenn uns die Verantwortlichen vor Ort täglich das vorbeten, hundertprozentige Sicherheit wird es nie geben, wenn Menschen am Werke sind. (Herbert Fuchs, Finnland)

Radioaktivität strahlt nicht nur 14 Tage. Wer ist denn so dämlich, dass er noch nicht mitgekriegt hat, dass auch Tschernobyl noch ein paar hundert Jahre strahlen wird? Für wie blöde werden wir von unseren Politikern hier verkauft? (H.W. Büchner, Deutschland)

Angela Merkel und diverse deutsche Politiker wollen jetzt plötzlich Atmkraftwerke stilllegen. Erwarten sie Erdbeben oder Tsunamis?? Was sie im Grunde erwarten, ist ein kleiner Vorteil bei den Wählern - alles billigste Politik! (Hans Baer, Kanada)

Wir tun heute so als gäbe es nur in Deutschland und Japan Atomkraftwerke. Was hilft es, wenn wir in Deutschland abschalten und um uns herum AKW weiter betrieben werden? Dass wir uns als Vorreiter für andere Technologien sehen, ist zu befürworten; hierfür Rahmenbedingungen zu schaffen ist zweckmäßig und erforderlich. Die Hauptaufgabe der Politik ist es, die internationale Staatengemeinschaft zu raschen Maßnahmen zu bewegen. Wir brauchen vor allem einen Ausstieg aus dem Populismus bei diesem Thema und dann einen internationalen Konsens! (Günther Krämer, Deutschland)

Bemerkenswert sind die vielen unterschiedlichen Bewertungen über die Gefahr der radioaktiven Strahlung. Das Risikoempfinden der Leute und deren Reaktion darauf hängt stark ab vom Mangel an Kenntnissen über dieses Thema. Es wäre gut, wenn den Leuten von wissenschaftlicher Seite aus die Fakten erklärt würden. Was man in Japan jetzt auch sieht, dass zwischen Betreiber und Regierung Informationsmangel herrscht. Das trägt nicht gerade bei zur Beruhigung der japanischen Bevölkerung. (Karel Postulart, Niederlande)

Ich hoffe, dass die sogenannten Stresstests der in Europa aufgestellten Atommeiler so gestaltet sind, dass die Bevölkerung nicht schon alleine dadurch in Gefahr gerät. Ziel muss sein, dass die Reaktoren abgeschaltet und die Abfallsituation gelöst werden muss, und zwar in allen Ländern Europas gemeinsam. Gleiches gilt natürlich für die Entwicklung der erneuerbaren Energien. (Katharina Sprenger, Deutschland)

Diese Katastrophe sollte nun endlich den Ausstieg aus der Atomenergie perfekt machen. Stattdessen sollten alternative Energien gefördert und weiter erforscht und angewendet werden. Radioaktivität kann man nicht sehen, riechen oder schmecken. Sie ist über Jahrzehnte noch sehr gefährlich und verseucht weite Landstriche. Aber die Industrie verdient ja daran. Auch wenn wir wohl kein so ein schlimmes Erdbeben bekommen, besteht immer die Gefahr von Unnfällen oder Terrorakten. (Dieter Scherer, Deutschland)

Die Kernkraftwerke in Japan, obwohl alt und mit weniger redundanten Sicherheitssystemen als die deutschen KKW ausgestattet, haben einem Beben der Stärke 9 standgehalten. Das ist sehr positiv zu bewerten. Leider waren die Kraftwerke in Fukushima nicht oder unzureichend gegen Tsunamis geschützt. Das war nicht nur leichtsinnig, sondern geradezu kriminell, denn die ganze Küste Japans ist tsunamigefährdet. Und es war nicht das erste Mal, dass die Wellen hoch waren. Im Gegensatz dazu sind deutsche KKW gegen Naturkatastrophen gewappnet. (Bernd Fleischmann, Deutschland)

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