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Kultur

Radfahren - Genuss, Sport und Lifestyle

In Deutschland steigen die Temperaturen - und die Menschen auf ihre Räder. Vom rostigen Drahtesel bis zum Hightech-Pedelec: Die Deutschen sind ein Fahrrad-Volk.

Der Frühling ist da - die Deutschen zieht es nach draußen. Und das am liebsten auf dem Fahrrad. Da passt es ungemein gut, dass die Bundesregierung am Montag (3. April 2017) angekündigt hat, den Fahrradverkehr zu unterstützen. Der Bund will ab sofort die Mittel von 60 auf 100 Millionen Euro pro Jahr aufstocken, um das Fahrradwegenetz besser auszubauen. Dabei soll es vor allem um sogenannte Fahrradautobahnen gehen: Radwege ohne Ampeln und Kreuzungsverkehr, ohne parkende Autos oder Lieferwagen, die in den Städten die Radwege blockieren.

Damit soll vor allem Berufspendlern der Umstieg vom Auto auf das Fahrrad schmackhaft gemacht werden. Vor allem mit dem Boom der E-Bikes ist das Radfahren eine echte Alternative zum Stau oder zur überfüllten Bahn geworden.

Fahrradfahren - ein Lebensgefühl

Auch in der Freizeit wird das Fahrrad immer beliebter. Es gibt inzwischen viele Spielarten für jeden Geschmack und Geldbeutel. Fahrräder sind begehrte Lifestyle-Objekte geworden. Design-Läden, in denen individuelle Räder angefertigt werden, haben ebenso Hochkonjunktur wie E-Bike-Shops. 

72 Millionen Fahrräder rollen durch die Republik; viele Radler haben zwei oder mehr Räder - passend für verschiedene Aktivitäten. Auch der Tourismus auf dem Fahrrad boomt, hier stecken die Kommunen gerne Geld in den Ausbau der touristischen Infrastruktur. In diesem Jahr feiert der Drahtesel seinen 200. Geburtstag und ist beliebt wie nie zuvor.

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