Rückschritt im Musterland | Politik | DW | 07.03.2008
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Politik

Rückschritt im Musterland

Verschwundene Wahlleiter, eine Wahlbeteiligung von über 100 Prozent und hunderte Tote: Das einstige Musterland Afrikas versinkt im Chaos - und das hat Folgen für einen ganzen Kontinent.

Schwere Unruhen in Kenia, Foto: dpa

Lange Zeit galt Kenia in Afrika als Musterschüler, dafür sorgten politische Stabilität, wirtschaftliches Wachstum und eine florierende Tourismusindustrie. Doch in den Genuss des steigenden Wohlstands kamen nur wenige: In den Slums von Nairobi oder Mombasa sowie im Hinterland mussten die Bauern und Nomaden nach wie vor um ihre Existenz kämpfen.

Spätestens seit der jüngsten Parlaments- und Präsidentschaftswahl, hat Kenia seinen Ruf als afrikanisches Vorzeigeland verspielt: Verschwundene Stimmzettel, abgewiesene Beobachter, eine Wahlbeteiligung über 100 Prozent und blutige Unruhen - die dilettantische Wahl in Kenia ist ein Rückschlag für das Land - und für die Modernisierung Afrikas.

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