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Fußball

Rückschlag für Köln in der Nachspielzeit

Der 1. FC Köln kassiert in der Nachspielzeit im Montagsspiel in Duisburg den Ausgleich und verliert Boden auf Kaiserslautern auf dem Relegationsplatz. Hertha BSC macht vorzeitig den direkten Wiederaufstieg perfekt.

Ranisav Jovanovic und Jonas Hector im Kampf um den Ball (Bild: Getty Images)

Fußball 2.Bundesliga 30. Spieltag MSV Duisburg 1.FC Köln

Dustin Bomheuer schockt den 1. FC Köln. Der Duisburger köpfte in der Nachspielzeit der Montagspartie den Ausgleich für den MSV Duisburg und warf damit die Gäste im Aufstiegskampf zurück. Zuvor hatte Thomas Bröker die Kölner in der 23. Minute mit einem Traumtor mit 1:0 in Führung gebracht. Sein Fernschuss aus halblinker Position schlug rechts oben im Winkel ein. Nach dem 1:1 (0:1) hat der 1. FC Köln nun zwei Punkte Rückstand auf den 1. FC Kaiserslautern. Da Lautern auch noch die bessere Tordiffernz aufweist, sind die Aussichten der Kölner auf die direkte Wiederkehr in die Bundesliga vier Spiele vor Saisonende gesunken.

Die Hauptstadt hat wieder einen Erstligaverein

Hertha BSC dagegen hat den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga perfekt gemacht. Die Berliner gewannen gegen den Abstiegskandidaten SV Sandhausen mit 1:0 (0:0) und können an den verbleibenden vier Zweitliga-Spieltagen nicht mehr von einem der ersten beiden Tabellenplätze verdrängt werden. Damit gelang der Hertha der insgesamt sechste Aufstieg nach 1868, 1982, 1990, 1997 und 2011.

Der Berliner Pierre-Michel Lasogga läßt sich für seinen Treffer zum 1:0 feiern (Bild: dpa)

Die Hertha ist wieder erstklassig

Auch Eintracht Braunschweig steht kurz vor der Rückkehr in die Bundesliga – allerdings ist die letzte Bundesligasaison etwas länger her als bei den Berlinern: 28 Jahre. Braunschweig erspielte sich ein 1:1 (1:0)-Unentschieden gegen Erzgebirge Aue und hat zehn Punkte Vorsprung auf den Aufstiegs-Relegationsplatz drei.

Im Abstiegskampf feierte Dynamo Dresden einen wichtigen 1:0 (0:0)-Heimsieg gegen Energie Cottbus. Damit festigte Dresden den Abstiegs-Relegationsplatz 16 und hat acht Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz.

Kaiserslautern bewahrt die Nerven

Der 1. FC Kaiserlautern hat den Charaktertest im Aufstiegskampf der 2. Liga bestanden. Fünf Tage nach dem ernüchternden Remis in Aue holte die Mannschaft von Trainer Franco Foda mit dem 3:0 (1:0) gegen den SC Paderborn drei wichtige Punkte, bot vor 29.000 Zuschauern im heimischen Fritz-Walter-Stadion aber lange Zeit eine maue Vorstellung. Die "Roten Teufel" liegen nach dem 13. Saisonerfolg mit 52 Punkten weiter auf Relegationsplatz drei.

Der FSV Frankfurt bleibt nach einem Auswärtssieg beim heimschwachen TSV 1860 München auf Tuchfühlung zum Aufstiegs-Relegationsplatz. Der Tabellen-Fünfte siegte vor 14.000 Zuschauern mit 2:1 (2:0) und hat damit fünf Punkte Rückstand auf den dritten Rang. Die viel zu spät erwachenden "Löwen" warten weiter auf den ersten Heimsieg in diesem Jahr und verspielten ihre wohl letzte Aufstiegschance.

Neururer lässt Bochum jubeln

Bochums Torhüter Andreas jubelt mit Jonas Acquistapace (Foto: Getty Images)

Bochumer Jubel: Trainer Peter Neururer haucht der Mannschaft wieder Leben ein

Zum Auftakt des Spieltags hatte der VfL Bochum für eine Überraschung gesorgt. Der Tabellen-15. gewann gegen den FC St. Pauli mit 3:0 (2:0) und setzte sich weiter von der Abstiegszone ab. Damit gelang dem neuen VfL-Trainer Peter Neururer bereits der zweite Sieg im zweiten Spiel.

Trübsinn herrscht dagegen bei Jahn Regensburg. Der Aufsteiger unterlag dem FC Ingolstadt mit 1:2 (1:2) und ist nach der 19. Saisonniederlage so gut wie abgestiegen. Das Tabellen-Schlusslicht hat schon zwölf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.

Der VfR Aalen sorgte beim 3:0 (2:0) gegen Union Berlin für ein sportliches Lebenszeichen. Zwar hat der VfR nichts mit dem Abstieg zu tun, finanziell muss der Neuling aber mächtig bangen. Bis zum 23. Mai muss im Lizenzierungsverfahren der Deutschen Fußball Liga (DFL) eine Bürgschaft über sechs Millionen Euro her.

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