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Fußball

Rückkehr der DFB-Elf

Nach dem bitteren EM-Aus gegen Italien ist die deutsche Nationalmannschaft in die Heimat zurückgekehrt. Der DFB-Tross traf in Frankfurt ein. Von dort gehen Bundestrainer Löw und seine 23 Spieler sofort in den Urlaub.

Bundestrainer Joachim Löw (l.) und DFB-Präsident Wolfgang Niersbach im Interview (Foto: REUTERS)

Bundestrainer Joachim Löw (l.) und DFB-Präsident Wolfgang Niersbach im Interview bei der Ankunft der ationalmannschaft in Frankfurt

Die Fußball-Nationalmannschaft ist nach dem EM-Ausscheiden wieder in Deutschland eingetroffen. Das Team um Bundestrainer Joachim Löw landete am Freitag (29.06.2012) mit einer Sondermaschine auf dem Frankfurter Flughafen. Löw stellte sich auf der Rückreise aus Warschau nochmals den Fragen der mitreisenden Journalisten. Er übernahm dabei die Verantwortung für die 1:2-Niederlage im Halbfinale gegen Italien am Vorabend. Gleichzeitig ließ der DFB-Chefcoach keinen Zweifel daran, dass er seinen Vertrag erfüllen und das Team zur WM 2014 in Brasilien führen will.

Für viele Spieler ging es direkt in einen dreiwöchigen Urlaub. Ein erstes Testländerspiel steht erst am 15. August in Frankfurt gegen Argentinien auf dem Programm. Die neue Bundesligasaison beginnt am 24. August.

Positive Bilanz

Die deutschen Spieler verlassen mit gesenkten Köpfen den Rasen im Stadion von Warschau nach dem EM-Aus gegen Italien (Foto: dapd)

Der Weg der Nationalmannschaft führte nicht zum Finale nach Kiew, sondern zurück in die Heimat

"Grundsätzlich hatten wir zwei sehr gute Jahre. Die Mannschaft hat sich hervorragend entwickelt. Wir haben gegen eine wieder starke italienische Mannschaft verloren", erklärte Löw. Es gebe keinen Grund, etwas anzuzweifeln. Trotz des verpassten Endspiels zog der DFB-Chefcoach eine positive Bilanz des EM-Turniers. "Wir hatten die jüngste Mannschaft, haben trotz allem ein starkes Turnier gespielt. Wir haben in einer starken Gruppe alle Spiele gewonnen. Die Mannschaft wird auch diese Niederlage verkraften und sich weiterentwickeln", betonte Löw.

Bei den Spielern war die Enttäuschung nach dem 1:2 gegen die Italiener noch groß. "Es ist schwierig, jetzt die richtigen Worte zu finden", sagte Stürmer Mario Gomez. "Es ist eine gewisse Leere da", bemerkte Torwart Manuel Neuer. Kapitän Philipp Lahm sprach von einer weiteren "Riesenenttäuschung". Entsprechend fiel es ihm schwer, den Blick nach vorne zu richten. "Jetzt haben wir ein paar Wochen Urlaub, da heißt es, den Akku aufzuladen, zu regenerieren. Und dann geht wieder alles von vorne los. Dann werden wir wieder hart arbeiten für den nächsten Erfolg."

Kein Empfang

Deutscher Fan mit Deutschland-Fahne über dem Kopf auf der leeren Tribüne in Warschau (Foto: dpa)

Nicht nur die Nationalspieler waren nach dem EM-K.o. enttäuscht, sondern auch die mitgereisten Fans

Ein Treffen mit den Fans, die die Mannschaft auf dem Flughafen-Areal erwarteten, gab es nicht. Geplant wurde auch kein Empfang in Frankfurt oder Berlin. 2006 als WM-Dritter und 2008 als Vize-Europameister hatte sich das DFB-Team noch in der Hauptstadt feiern lassen. Schon nach der WM 2010 wollte sich die Mannschaft nicht ohne Trophäe den Anhängern präsentieren. So kam es auch diesmal.

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