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Filme

Römische Wölfin, andalusischer Hund

Rom schaut auf die ägyptische Tradition, New York ins Surreale - und Vitoria in Marilyn Monroes Kleiderschrank. Der Museumsrundgang bietet wieder eine bunte Mischung.

Engelsburg in Rom

In der Engelsburg in Rom wird die Ausstellung "Die Wölfin und die Sphinx" zu sehen sein

Eine große Ausstellung in der Engelsburg in Rom geht den ägyptischen Einflüssen auf die römische Kunst und Kultur nach. Die umfangreiche Schau mit Exponaten aus einem Zeitraum, der vom 1. Jahrhundert v. Chr. bis ins 18. Jahrhundert reicht, ermöglicht den Besuchern einen Einblick in die römische Rezeption der Kultur vom Nil. Angefangen mit den zahlreichen über die Stadt verteilten Obelisken über die Cestius-Pyramide bis hin zum rekonstruierten Nil im Park der "Villa Adriana" bei Tivoli trägt Rom unauslöschliche Zeichen ägyptischer Traditionen. "Eine außergewöhnlich dauerhafte Liebe", bringen es die Kuratoren auf den Punkt. Die Schau "Die Wölfin und die Sphinx. Rom und Ägypten. Von der Geschichte zum Mythos" ist vom 11. Juli bis zum 9. November in der Engelsburg am Tiber zu bewundern.

Gemälde und Filme von Salvador Dalí im New Yorker MoMA

Ölgemälde Metamorphosis of Narcissus von Salvador Dalí (Foto dpa)

Dalí: "Die Metamorphose des Narziss" (1937)

Welche Rolle das Medium Film im Werk des spanischen Surrealisten Salvador Dalí (1904-1989) spielte, versucht eine große Ausstellung im Museum of Modern Art (MoMA) in New York auf den Grund zu gehen. "Dalí: Painting and Film" hat 130 Gemälde, Zeichnungen, Szenen und Filme des legendären Künstlers zusammengetragen. Filme zählten zur großen Leidenschaft Dalís und dienten sowohl als Inspiration als auch als Form für künstlerischen Ausdruck. Für seine Projekte arbeitete er mit den großen Filmemachern seiner Zeit wie Luis Buñuel, Alfred Hitchcock und Walt Disney zusammen. Zu den provokativsten Arbeiten zählt der 16 Minuten dauernde Schwarzweiß-Film "Ein andalusischer Hund" (Un chien andalou), in dem unter anderem ein Auge in Großaufnahme mit einem Rasiermesser zerschnitten wird. Die Ausstellung ist vom 29. Juni bis zum 15. September zu sehen.

Marilyn Monroe als Star einer Filmausstellung in Vitoria

Schwarzweiss-Foto von Marilyn Monroe

Marilyns Widmung an den Fotografen Bill Burnside: "Anything worth having is worth waiting for! Love Marilyn."

Unter dem Titel "Vom Film, Marilyn Monroe und der

Glamour Hollywoods" sind derzeit im nordspanischen Vitoria über 430 Exponate der Diva zu besichtigen. Darunter etwa das berühmte hochgewehte Kleid aus "Das verflixte 7. Jahr" sowie die

Einladungskarte in den Madison Square Garden, wo die Monroe für US-Präsident Kennedy ihr "Happy Birthday" sang. Neben einer Vielzahl von weiteren persönlichen Gegenständen der 1962 verstorbenen Schauspielerin können die Besucher auch Exponate aus verschiedenen Kinoklassikern bestaunen. Zu weiteren Highlights zählen ein Zigarettenetui von John Wayne, Stiefel von James Dean und das Kryptonit aus "Superman". Die Ausstellung ist noch bis 31. August in der Stiftung der Sparkasse Caja Vital, im Zentrum der baskischen Hauptstadt zu sehen.

Chagall-Museum zeigt "Ein Maler am Fenster"

Chagall vor einem seiner Werke im Jahre 1969 (AP Foto)

Chagall vor einem seiner Werke im Jahre 1969

Das Motiv des Fensters spielte im Gesamtwerk des

russisch-französischen Malers Marc Chagall (1887-1985) eine wichtige Rolle. Es diente der Bildkomposition und war eine Öffnung auf die Welt des Künstlers. Unter dem Titel "Marc Chagall, ein Maler am Fenster", zeigt das Chagall-Museum in Nizza bis zum 13. Oktober mehr als 30 Werke, in deren Mittelpunkt das Fenster steht. "Chagall hat dieses Motiv den deutschen Romantikern entlehnt", erklärte Markus Müller, Leiter des Graphikmuseums Pablo Picasso in Münster. Dort wird die Ausstellung im Anschluss zu sehen sein.

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Dossier KINO Favoriten: Die Besten des deutschen Films

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