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Quadriga

Quadriga - Wahlsonntag in Deutschland: Wird Merkel abgestraft?

Es wird eine Abstimmung über Merkels Flüchtlingspolitik - in drei Bundesländern wird am Sonntag gewählt. Die Nervösität in Merkels CDU steigt.

Video ansehen 42:33

Die Kanzlerin hat ihren Wählern versprochen, eine europäische Lösung für die Flüchtlingskrise zu finden. Doch das ist beim Sondergipfel der Europäer mit der Türkei noch nicht gelungen.

Merkel läuft die Zeit davon - sie vertröstet auf den nächsten EU-Gipfel. Zwar schaffen es täglich nur noch wenige Flüchtlinge bis nach Deutschland. Doch das reicht vielen Wählern nicht. Die Prognosen der Wahlforscher sagen hohe Gewinne für die Rechtspopulisten voraus.

Wird Kanzlerin Merkel bei den Landtagswahlen für ihre Flüchtlingspolitik abgestraft?

Was meinen Sie? Schreiben Sie uns: quadriga(at)dw.com

Unsere Gäste:


Jörg Quoos ist Chefredakteur der Zentralredaktion der Funkemediengruppe in Berlin. Er ist überzeugt: Die Politik hat in der Flüchtlingskrise zu spät aufgeklärt und zu spät um das Vertrauen der Bürger geworben. Aber ein starkes Abschneiden der AfD muss und kann unsere Demokratie aushalten

Wolfgang Merkel ist Politikwissenschaftler und Demokratieforscher am Wissenschaftszentrum Berlin. (Und trotz Namensgleichheit nicht verwandt mit der Kanzlerin) Er sagt: „Das nicht abgestimmte Handeln der Kanzlerin hat europäisches Kapital verspielt und dazu beigetragen, dass sich in Deutschland eine rechtspopulistische Partei festsetzt. Eine erste Rechnung wird den Regierungsparteien der großen Koalition bei der Landtagswahl am Sonntag präsentiert werden.“

Ursula Weidenfeld arbeitet als freie Journalistin für verschiedene Medien. Ihr Gipfel-Fazit: "Europa exportiert sein Flüchtlingsproblem. Zu spät für Merkels CDU mit Blick auf die anstehenden Wahlen."