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Quadriga

Quadriga - Wahldebakel: Wie isoliert ist Merkel?

Der Wahlerfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Schock für Angela Merkels CDU. Viele sehen die Schuld für das gute Abschneiden der Rechtspopulisten bei der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin.

Video ansehen 42:35

Mit über 20 Prozent der Stimmen ist die AfD in Schwerin in das neunte Landesparlament eingezogen. Angela Merkels CDU verlor auch bei diesem Urnengang Wähler an die Rechtspopulisten und landete hinter der AfD auf dem dritten Platz.

Im Wahlkampf attackierten die Rechtspopulisten vor allem die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel – mit Erfolg. Merkel aber verteidigt weiterhin ihren berühmten Satz „Wir schaffen das“ und steht zu ihrer Entscheidung, 2015 etwa eine Million Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen zu haben. Und dafür erntet sie zunehmend Kritik – selbst aus ihrer eigenen Partei.

Wie isoliert ist Angela Merkel?

Schreiben Sie uns Ihre Meinung: quadriga(at)dw.com

Unsere Gäste

Alexander Kissler leitet das Kulturressort des Politik-Magazins Cicero. Er sagt: „Merkel ist isolierter als es scheint."




Malte Lehming ist Leiter der Meinungsseite beim Berliner Tagesspiegel. Er glaubt: „Merkel muss den Bürgern die Angst vor ihrer Flüchtlingspolitik nehmen, sonst droht ihrer Partei bei der Bundestagswahl ein Debakel.“

Ulrike Herrmann ist Wirtschaftskorrespondentin bei der Berliner taz. Sie sagt: „Die AfD hat ihren Zenith erreicht. Gefährlicher für Angela Merkel ist ihre eigene Partei.“