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Quadriga

Quadriga - Terror in Paris - Ist es Krieg?

Nach den verheerenden Anschlägen in der französischen Hauptstadt trauert das Land und versammelt sich hinter Präsident Francois Hollande. Der sagt, sein Land befindet sich im Krieg und bittet die Europäer um militärische Hilfe.

Video ansehen 42:36

Frankreich rüstet sich für den Antiterror-Kampf im In- und Ausland. Dazu gehört unter anderem die Verlängerung der Notstandsgesetze auf drei Monate und Razzien der Polizei. Sie gelten den Hintermännern der Attentate.

Zeitgleich fliegt die französische Luftwaffe Vergeltungsangriffe in Syrien - mit neuen Toten, auch zivilen Opfern. Doch ist der IS-Terror militärisch überhaupt zu stoppen?

Schreiben Sie uns Ihre Meinung: quadriga(at)dw.com

Unsere Gäste:

Andreas Kluth ist Korrespondent des britischen "Economist" in Berlin. Er sagt: "Terror ist kein Feind, sondern eine Taktik. Deswegen ist es nicht hilfreich, von einem Krieg gegen Terror zu sprechen. Uns bleibt die Herausforderung mit unserer eigenen Angst in einer gefährlichen Welt umzugehen."

Asiem el Difraoui ist ein deutscher Islamismus-Experte und lebt seit Jahren in Frankreich. Er ist überzeugt: "DAESH, also der Islamische Staat, lässt sich militärisch allein nicht besiegen".

Cécile Calla die gebürtige Pariserin begann ihre journalistische Laufbahn bei "Le Figaro" und kam dann als Korrespondentin für "Le Monde" nach Deutschland. Heute lebt sie als freie Autorin in Berlin. Sie sagt: "Trotz dieser furchtbaren Anschläge, hat die nationale Einheit nicht lange gedauert. Mit Blick auf die Regionalwahlen im Dezember versucht die Opposition, die Ereignisse politisch für sich zu nutzen. Alle überbieten sich mit Sicherheitsvorschlägen."