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Quadriga

Quadriga - Russland und der Westen - Ende der Eiszeit?

Erst besuchte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel Moskau, dann traf sich auch US-Außenminister Kerry mit Russlands Präsident Putin. Ist die Eiszeit zwischen dem Westen und Russland zu Ende?

Video ansehen 42:31

Es sind versöhnliche Gesten - trotz der Spannungen zwischen dem Westen und Russland besuchte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau.

Einen Tag nachdem Russland den 70. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland gefeiert hatte, betonten Merkel und Putin die Notwendigkeit einer diplomatischen Lösung des Ukraine-Konflikts.

Kurz darauf traf sich auch der amerikanische Außenminister John Kerry mit Putin. Thema bei diesem Treffen waren, neben den Sanktionen gegen Russland, die Bürgerkriege in Syrien, Jemen und der Atomstreit mit Iran.

Wollen Russland und der Westen wirklich ein Ende der Eiszeit?

Schreiben Sie uns Ihre Meinung: quadriga(at)dw.de

Anna Rose – ist die Deutschland-Korrespondentin der russischen Zeitung Rossijskaja Gaseta. Frau Rose meint: „Es gibt kein einheitliches Verhältnis zwischen Russland und dem Westen. Die Beziehungen und Spannungen zwischen Russland und den USA, Russland und der Europäischen Union, Deutschland und der NATO sind verschieden. Das zu vereinfachen führt zu Missverständnissen.“

Alan Posener - wurde in London geboren, ist in Kuala Lumpur und Berlin aufgewachsen, Posener, Autor mit starker Meinung bei der Welt, sagt: „Wenn sich Russland aus der Ukraine zurückzieht, die besetzten Gebiete Georgiens und Moldawiens zurückgibt, die Unterstützung Syriens und des Irans beendet, ist es Zeit, sich mit Russland zu arrangieren. Bis dann wird und soll kalter Krieg herrschen. Wir haben den letzten gewonnen, wir werden auch diesen gewinnen, und zwar viel schneller.“

Ursula Weidenfeld – die preisgekrönte Wirtschaftsjournalistin ist Kommentatorin beim Handelsblatt und beim Tagesspiegel und meint: "Dem Westen dämmert langsam, dass es nur eine Sache gibt, die schlimmer ist, als mit Putin zu leben, und zwar: ohne ihn zu leben."