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Quadriga

Quadriga - Flüchtlingschaos - "Mama Merkels" Ende?

Weltweit erntet die Bundeskanzlerin Lob und Bewunderung für ihr Engagement in der Flüchtlingskrise. Doch in ihrer eigenen Partei wird der Ruf nach einer Einschränkung des Asylrechts immer lauter.

Video ansehen 42:33

Für Irritation sorgten auch die jüngsten Äußerungen von Innenminister Thomas de Maizière zur Einschränkung des Asylrechts. Sie stehen konträr zur erklärten Politik der Bundeskanzlerin. Demnach sollen syrische Flüchtlinge nicht mehr pauschal Asyl erhalten oder ihre Familien nachholen dürfen. Unterstützung erhält der Innenminister in dieser Frage von CSU-Chef Horst Seehofer und Finanzminister Wolfgang Schäuble.

Ist die Kanzlerin wirklich Herrin des Verfahrens in der Flüchtlingskrise? Und wie viel Rückhalt hat sie noch in ihrer eigenen Partei?

Schreiben Sie uns Ihre Meinung: quadriga(at)dw.com

Unsere Gäste:

Malte Lehming ist leitender Redakteur beim Berliner Tagesspiegel. Er sagt: "Merkel-Dämmerung? Nein, keinesfalls. Es gibt zur Kanzlerin keine Alternative, und ihr möglicher Fehler, zu human gewesen zu sein, wird ihr von den Deutschen verziehen."


Andreas Kluth ist Deutschland-Korrespondent für die britische Wochenzeitschrift „The Economist“. Er ist überzeugt: „Merkels Kritiker liegen falsch, wenn sie glauben, dass Merkel stürzt. Sie bleibt die dominante Person in ihrer Partei in Deutschland und Europa.“


Gudula Geuther ist Korrespondentin für das Deutschland-Radio. Sie sagt: „Die Abkehr von der Politik der offenen Arme hat längst stattgefunden. Und dabei ist Angela Merkel zum Teil auch eine Getriebene.“