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Aktuell Europa

Putin wegen Baby abgetaucht?

Angeschlagen, schwer krank - oder gar tot: Die Gerüchte um Wladimir Putin überschlugen sich im Internet. Jetzt soll der russische Präsident auf frischen TV-Bildern zu sehen sein. Und sogleich gibt es neue Gerüchte.

Ob die Aufnahmen aktuell sind, ist offen. Doch der Kreml reagierte prompt: Nach

Spekulationen über eine Erkrankung

Wladimir Putins hat das Staatsfernsehen Aufnahmen des 62-Jährigen veröffentlicht. Die Bilder seien an diesem Freitag entstanden, als Putin den Vorsitzenden des Obersten Verfassungsgerichts in dessen Residenz nahe Moskau getroffen habe.

Die Kreml-Pressestelle stellte auf ihrer Webseite Fotos der Begegnung ein (Artikelbild), ebenso weitere Bilder, die in den vergangenen Tagen bei diversen Terminen aufgenommen worden sein sollen. Zudem kündigte der Kreml für Montag ein Treffen Putins mit dem kirgisischen Präsidenten Almasbek Atambajew in Sankt Petersburg an.

"Er bricht dir die Hand"

Bereits am Vortag hatte Präsidentensprecher Dmitri Peskow im Rundfunk versucht, alle Gerüchte zu zerstreuen. Der Präsident sei "absolut gesund". Auf die Frage, ob Putin denn noch einen festen Händedruck habe, antwortete Peskow lachend: "Er bricht dir die Hand."

Putin, der gerne sein Image als starker Mann pflegt, war zuletzt am Donnerstag vergangener Woche bei einem Treffen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi in der Öffentlichkeit gesehen worden.

Am Mittwoch wurde überraschend bekannt, dass der Kreml-Chef eine Reise nach Kasachstan abgesagt habe. "Es sieht so aus, als sei Putin krank geworden", erklärte ein Mitarbeiter der kasachischen Regierung und löste damit wohl die Gerüchte aus, die alsbald im Internet kursierten: Putin könnte etwas zugestoßen sein, schrieben einige. Andere mutmaßten, er habe einen Schlaganfall erlitten. Und als die Lawine einmal losgetreten war, gab es sogar Spekulationen, Putin sei möglicherweise schon tot.

Alina Kabajewa (Foto: Imago/Itar-Tass)

Ist sie der Grund für Putins Abtauchen? Alina Kabajewa

Eidgenossen munkeln: Frischer Vater

In Schweizer Ärztekreisen macht derweil neues Gemunkel die Runde. Die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ) schreibt unter Berufung auf die Boulevardzeitung "Blick", die Spitzensportlerin Alina Kabajewa, mit der Putin angeblich liiert sein soll, habe ein Kind geboren.

Die 32-Jährige habe den Nachwuchs in einer Privatklinik bei Lugano zur Welt gebracht. Allerdings konnte die NZZ hierfür trotz großer Bemühungen keinen Beweis finden. Fest steht nur, dass auch Silvio Berlusconis Tochter und Michelle Hunziker die Dienste der Klinik schon in Anspruch genommen haben.

Dementi aus Moskau

Kreml-Sprecher Peskow hat auch die jüngsten Spekulationen zurückgewiesen. "Informationen, wonach Wladimir Putin ein Kind geboren wurde, sind nicht richtig", sagte er der Russland-Ausgabe des "Forbes"-Magazins. Man sollte eine Belohnung für "die beste Medien-Ente" ausloben, scherzte Peskow.

Es ist nicht das erste Mal, dass gerätselt wird, nachdem Putin für einige Zeit von der Bildfläche verschwand. 2012 gab es diverse Gerüchte, nachdem der Präsident mehrere Auslandsreisen absagte und offensichtlich humpelte. Der Kreml erklärte damals, Putin habe Rückenprobleme wegen einer "älteren Verletzung" an der Wirbelsäule. Sie verschlimmerten sich demnach, als er versuchte, in einem Leichtflugzeug eine Gruppe Kraniche zu begleiten.

jj/qu (rtr, ap)