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Aktuell Europa

Putin ordnet Großmanöver der Schwarzmeerflotte an

Die russische Marine hält ein Manöver im Schwarzen Meer ab. Getestet werden soll die Verteidigungsbereitschaft. Angeordnet hat den Großeinsatz von Schiffen und Soldaten Präsident Putin.

Bis zu 7000 Matrosen, 36 Schiffe, 20 Flugzeuge und Hubschrauber sowie 50 Artilleriegeschütze sind im Einsatz. Die Übung solle die Kampf- und Verteidigungsbereitschaft der Truppe prüfen, sagte Putins Sprecher Dmitri Preskow. Das Manöver fände auf drei russischen Übungsgeländen in der Schwarzmeerregion statt. Dabei würden Landungen an drei verschiedenen Küstenabschnitten geprobt. Die Schiffe hätten Flottenbasen im ukrainischen Hafen von Sewastopol und im russischen Novorossisk bereits verlassen.

Die Nikolai Filchenkow in hafen von Sewastopol (Foti: ItTAR-Press)

Jetzt auf hoher See: Das Russische Kriegsschiff Nikolai Filchenkov

Verteidigungsminister Sergej Schoigu habe Putins Befehl um 04.00 Uhr Ortszeit in einem versiegelten Umschlag empfangen. Geschrieben habe in der Präsident, der auch militärischer Oberbefehlshaber ist, auf dem Rückflug des Treffens der BRIC-Staaten in südafrikanischen Durban.

Putin hatte zuletzt angekündigt, dass die Truppen jederzeit mit einem plötzlichen Übungsbefehl zu rechnen hätten. Eine erste Übung dieser Art hat nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur RAI Novosti in der Mitte und im Süden Russlands stattgefunden. Dabei seien eine Reihe von systematischen Problemen und Ausrüstungsmängel entdeckt worden.

Die Aktivitäten der russischen Marine stehen wegen des Bürgerkriegs in Syrien derzeit unter besonderer Beobachtung. Sollte das Regime von Präsident Baschar al-Assad gestürzt werden, könnte Russland seinen Zugang zu seinem einzigen Marinestützpunkt im Mittelmeer in des syrischen Stadt Taurus verlieren.

gmf/SC afp, apd, dpa)