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Kultur

Puschkin-Museum zeigt größte Schau amerikanischer Kunst

Mitten in den angespannten politischen Beziehungen zu den USA hat das Moskauer Puschkin-Museum die bisher größte Ausstellung mit Werken amerikanischer Kunst in Russland eröffnet. Die Schau "Kunst in Amerika: 300 Jahre Innovation" zeigt bis 9. September rund 100 Arbeiten aus der Kolonialzeit bis zur Gegenwart, wie das Museum am Dienstag mitteilte. Mit der Ausstellung, die unter Schirmherrschaft von US-Außenministerin Condoleezza Rice und ihrem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow steht, erinnern beide Länder an den Beginn ihrer diplomatischen Beziehungen vor 200 Jahren.

Politisch streiten Moskau und Washington derzeit vor allem über die US-Raketenabwehrpläne für Mitteleuropa und die von Russland abgelehnte Unabhängigkeit der serbischen Provinz Kosovo. "Mehr übereinander zu erfahren ist der beste Weg, sich gegenseitig besser zu verstehen - und dafür ist der kulturelle Austausch das beste Mittel", sagte der Duma-Abgeordnete und Unternehmer Alexander Lebedew anlässlich der Eröffnung.

Das Guggenheim Museum in New York revanchiert sich mit dieser Exposition für die Sonderschau "Russia!", die dort 2005/2006 mehr als eine Million Besucher angelockt hatte. Zu sehen sind in Moskau Arbeiten von Künstlern wie Jackson Pollock, Roy Lichtenstein, Willem de Kooning und Andy Warhol, aber auch von früheren Vertretern wie Charles Willson Peale, Henry Inman und Edward Hopper.