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Sport-News

PSG holt das Triple, Juve das Double

Der französische Fußballmeister Paris St. Germain gewinnt den Pokal und damit das zweite "kleine" Triple in Folge. Juve siegt im Pokal gegen den AC Mailand. Manchester United entgeht im FA-Cup einer Blamage.

Der französische Fußball-Meister Paris St. Germain gewann das Pokalfinale im Stade de France gegen Olympique Marseille mit 4:2 (1:1). Der schwedische Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic (Foto) sicherte seinem Klub mit seinem verwandelten Foulelfmeter (47. Minute) und einem weiteren Tor nach einem Alleingang (81.) den zehnten Erfolg im Coupe de France. Es waren seine Tore Nummer 155 und 156 im 180. Pflichtspiel für PSG, das zuvor bereits die Meisterschaft und den Ligapokal gewonnen hatte - wie im Vorjahr. Blaise Matuidi (2. Minute) und Edinson Cavani (57.) trafen außerdem für Paris. Für Marseille waren Florian Thauvin (12.) und Michy Batshuayi (87.) erfolgreich.

Bei seiner Auswechslung in der 89. Minute wurde Ibrahimovic mit tosendem Applaus verabschiedet. Der Schwede wechselt voraussichtlich in die englische Premier League. Bei Paris stand Salvatore Sirigu anstelle des deutschen Torhüters Kevin Trapp zwischen den Pfosten.

Khedira musste zuschauen

Ohne den an der Wade verletzten Fußball-Weltmeister Sami Khedira hat Juventus Turin das italienische Pokalfinale gegen den AC Mailand in der Verlängerung gewonnen und damit das Double perfekt gemacht. Das Team von Trainer Massimiliano Allegri siegte am Samstagabend im Olympiastadion in Rom mit 1:0 (0:0; 0:0) gegen den langjährigen Rivalen. Der kurz zuvor eingewechselte Alvaro Morata traf per Rechtsschuss (110. Minute). Turin sicherte sich damit wie im Vorjahr das Double aus Meisterschaft und Pokal.

Khedira war mit seinem Team nach Rom gereist und verfolgte die Partie von der Tribüne aus. Ob der 29-Jährige bis zum Beginn der EM-Vorbereitung mit der deutschen Nationalelf am kommenden Dienstag wieder fit ist, ist noch unklar.

Van Gaal trotz Cupgewinns vor Abschied?

Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United hat im FA-Cup-Finale in Wembley bei seinem zwölften Cup-Erfolg nur knapp eine Blamage verhindert. Ohne den weiter verletzten Nationalmannschafts-Kapitän Bastian Schweinsteiger lagen die Red Devils beim 2:1-Zittersieg nach Verlängerung gegen den Londoner Außenseiter Crystal Palace noch bis zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit 0:1 zurück, bevor Jesse Lingard das Spiel durch sein Tor drehte.

Für Trainer Louis van Gaal kommt der Titel wohl zu spät. Nach Informationen der BBC steht die Ablösung des Niederländers kurz bevor, die Verpflichtung von José Mourinho soll bereits feststehen. Wie der britische Sender am Samstag berichtete, soll der 53 Jahre alte Portugiese in der kommenden Woche präsentiert werden. Die Trennung von van Gaal sei schon vor dem Gewinn des FA-Cups gegen Crystal Palace beschlossen gewesen.

og/ck (sid, dpa)