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Asien

Prozess gegen ausländisches Unternehmen

In Shanghai wurde am Montag (22.3.) ein Gerichtsverfahren gegen insgesamt vier Mitarbeiter des australisch-britischen Bergbaukonzerns Rio Tinto eröffnet. China wirft den Mitarbeitern Spionage und Bestechung vor.

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Mitarbeiter des britisch-australischen Unternehmens Rio Tinto stehen in Shanghai vor Gericht

Bei Verhandlungen im vergangenen Jahr sollen die Rio Tinto-Mitarbeiter von Vertretern der chinesischen Seite Informationen erkauft haben, die ihnen bei den Verhandlungen Vorteile verschaffen sollten. Einer der Angeklagten ist Hu Stern, ein australischer Staatsbürger chinesischer Abstammung, der das Shanghaier Büro von Rio Tinto leitete. Agenturen zufolge sollen bis zu 600.000 Euro geflossen sein. Einige der Angeklagten sollen sich Agenturberichten zufolge bereits schuldig bekannt haben.

China Wirtschaft Prozeß gegen Rio Tinto in Schanghai Konsul von Australien

Tom Connor, der australische Generalkonsul, am Montag auf dem Weg zum Gerichtsgebäude

Die chinesische Regierung ist in jüngster Zeit wiederholt gegen Korruption und Bestechung im eigenen Land vorgegangen. Auch mehrere chinesische Geschäftsleute wurden im vergangenen Jahr hinter Gitter gebracht.

Ausländischen Journalisten ist der Zutritt zum Gerichtssaal verboten. Bereits am Mittwoch (22.3.) soll der Richterspruch fallen.

Autorin: Silke Ballweg

Redaktion: Mathias Bölinger