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Proteste in größter Goldmine Lateinamerikas beendet

Die Proteste gegen die Yanacocha-Mine in Nordperu sind am Sonntag beendet worden. Wie die Tageszeitung "El Comercio" am Montag berichtete, haben sich die peruanische Regierung, der US-amerikanische Minenbetreiber und die protestierenden Anwohner auf ein Elf-Punkte-Abkommen geeinigt. Danach soll die Regierung vor allem die Wasserqualität der Region sichern. Die US-amerikanische Firma Newmont Mining hatte den Betrieb der Mine eingestellt, nachdem die Anwohner Ende August mit der Blockade der Zufahrtsstraße begonnen hatten. Die Yanacocha-Mine in der Provinz Cajamarca ist die größten Goldmine Lateinamerikas. Die Proteste der Anwohner richteten sich gegen die Verseuchung des Grundwassers. Wegen Umweltproblemen kommt es in dem peruanischen Bergwerk immer wieder zu Protesten. 2005 betrug die Goldförderung in Yanacocha 3,3 Millionen Unzen Gold. Peru ist der fünftgrößte Goldproduzent der Welt.

  • Datum 04.09.2006
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  • Permalink http://p.dw.com/p/92ts
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