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Aktuell Europa

Proteste gegen britische Sparpolitik

In London sind zehntausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Sparpolitik der konservativen Regierung zu protestieren. Die Demonstranten erhielten lautstarke Unterstützung durch Blasmusiker und Trommler.

"Beendet die Sparpolitik", "Keine Kürzungen" oder "Widersetzt Euch der Tory-Herrschaft" war auf vielen Bannern und Plakaten zu lesen, mit denen die Demonstranten durch London marschierten. Sie sammelten sich im Finanzzentrum vor dem Gebäude der Bank of England und zogen, begleitet von Trommeln und Blasmusik, Richtung Westminster-Parlament.

Neben Gewerkschaftern, Labour-Anhängern und Atomwaffengegnern nahmen auch Prominente an den Protesten teil, darunter der Komiker und Aktivist Russell Brand und die Sängerin Charlotte Church.

Hauptorganisator war die Gruppe People's Assembly. Die Kundgebung sei erst der Auftakt "einer Protestkampagne mit Streiks, direkten Aktionen und zivilem Widerstand", sagte einer der Verantwortlichen der Bewegung, Sam Fairbairn.

Zehntausende Briten marschieren aus Protest gegen die Sparpolitik der Regierung durch London (Foto: AP)

Zehntausende protestieren in London gegen Camerons Sparpolitik.

Regierung will Sozialleistungen kürzen

Der britische Finanzminister George Osborne will die Ausgaben für Sozialleistungen bis zum Finanzjahr 2017/18 um zwölf Milliarden Euro kürzen. Die Regierung will so das Staatsdefizit reduzieren. Wer von den Sparmaßnahmen betroffen sein wird, ist noch nicht klar.

Camerons Tories hatten bei der Wahl am 7. Mai überraschend eine absolute Mehrheit errungen. Das Votum wurde als Bestätigung für die Sparpolitik von Premierminister Cameron gewertet.

kis/sti (dpa, rtre, afpe)

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