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Ostmitteleuropa

Protest gegen ungarisches Statusgesetz

– Drohungen gegen zwei Büros in Jugoslawien, die Ungarnausweise ausstellen

Budapest, 15.2.2002, BUDAPESTER ZEITUNG, deutsch

In den beiden jugoslawischen Orten Sombor und Becej haben unbekannte Täter mit Sprengstoffattentaten gegen die Büros gedroht, die an der Ausstellung der so genannten Ungarnausweise beteiligt sind.

Ein unbekannter Anrufer hatte die Mitarbeiter des Büros in Sombor dazu aufgefordert, sofort das Gebäude zu verlassen. Falls diese sich weigerten, würde er das Haus sofort in die Luft sprengen. Büroleiter Károly Dudas und sein Team flohen sofort. Das selbe geschah in Becej. Die Polizei untersuchte sofort die beiden Gebäude. "Wir kennen solche Drohungen noch aus der Milosevics-Ära", erklärte Dudas. "Damals ist es vorgekommen, dass Bomben auf Häuser der Führer der ungarischen Minderheit geworfen wurden", erinnert er sich. Die Täter wurden allerdings nie verhaftet. "Ich hoffe, dass auch auf diesem Gebiet eine Wende eingetreten ist und die Polizei diesmal die Verbrecher schnappt." Er fügte hinzu, dass die Täter nicht im Einvernehmen mit der Regierung handelten, die keine Probleme bei der Umsetzung des Statusgesetzes bereitet habe. (fp)

  • Datum 18.02.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1rji
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