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Aktuell Kultur

Prominente Stimmen gegen den Nahost-Konflikt

Internationale Künstler haben sich für ein Ende der Gewalt im israelisch-palästinensischen Konflikt ausgesprochen. Dazu gehören auch die Schauspielerin Pénélope Cruz und der Dirigent Daniel Barenboim.

In einem offenen Brief warfen mehr als einhundert spanische Künstler Israel im Gaza-Konflikt Völkermord vor. Auch die Hollywood-Größen Javier Bardem (im Foto r.) und Pedro Almodóvar (l.), waren unter den zahlreichen Musikern, Schriftstellern, Kinoregisseuren und Schauspielern, die einen sofortigen Waffenstillstand verlangten.

Die spanische Regierung und die Europäische Union forderten sie auf Facebook im "Kommiqué der Kultur gegen den Völkermord an Palästinensern" dazu auf, "die Bombardements gegen die palästinensiche Zivilbevölkerung im Gazastreifen von der Luft sowie von Land und See aus zu verurteilen." In den Angriffen habe es mehr als 1000 Tote und 6000 Verletzte gegeben. Auch die Gaza-Blockade solle aufgehoben werden, um die Bevölkerung mit Lebensmitteln und ärztlicher Hilfe versorgen zu können, hieß es in der Erklärung.

Der Generaldirektor der Berliner Staatsoper, Daniel Barenboim, hat sich ebenfalls zu dem israelisch-palästinensischen Konflikt geäußert. "Den Hass wird keine politische Verhandlung beseitigen können", sagte er aus dem berühmten Teatro Colón in Buenos Aires, wohin er für ein Festival gereist ist. Barenboim, der sowohl die Israelische, als auch die palästinensische Staatsbürgerschaft hat, nannte den Gaza-Konflikt inakzeptabel und asymmetrisch. Das israelische Militär bezeichnete er als "Besatzer", die Palästinenser als "Besetzte".

ecs/pg (dpa/ zdf.de / www.facebook.com/comunicadodelaculturaporPalestina/info)