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Ostmitteleuropa

Produktpiraten treiben immer noch ihr Unwesen in Polen

- Produzenten von Markenwaren erklären Nachahmern den Krieg

Warschau, 27.11.2002, RZECZPOSPOLITA, poln.

Der polnische Verband der Markenwarenhersteller Pro-Marka beabsichtigt, seinen Kampf gegen Nachahmungen von Markenprodukten im kommenden Jahr zu intensivieren. Das in Zusammenarbeit mit der Polizei entworfene Programm soll sich vor allem gegen einige große Handelsketten richten, die die Nachahmung von Markenprodukten unterstützen und sie dann als Marke der eigenen Handelskette verkaufen.

Aus den Angaben des Verbandes Pro-Marka geht hervor, dass sowohl Alkoholprodukte als auch Kosmetika am häufigsten kopiert oder nachgeahmt werden. "Die Herstellung von Piratenprodukten oder Nachahmungen ist in diesen Branchen sehr billig und bringt hohe Gewinne", sagt Piotr Kwiatkowski, ein Vertreter des Verbandes Pro-Marka. Dieser Verband beschäftigt sich seit fünf Jahren mit dem Kampf gegen die Produktenpiraterie.

Der Verband behauptet auch, dass die Nachahmung von Markenprodukten immer mehr an Bedeutung gewinnt. (...)

Der Verband Pro-Marka möchte vor allem große Handelsketten unter die Lupe nehmen, die Waren unter eigenen Marken verkaufen dürfen. Dabei wird die Verpackung so gestaltet, dass diese Waren den teureren Markenprodukten sehr ähnlich sind.

Der Verband Pro-Marka, dem 50 Herstellerfirmen angehören, wurde vor genau fünf Jahren gegründet. (Sta)

  • Datum 28.11.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/2t83
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