Prinz Harry und Meghan Markle geben sich am 19. Mai das Ja-Wort | Lebensart | DW | 15.12.2017
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Großbritannien und seine Royals

Prinz Harry und Meghan Markle geben sich am 19. Mai das Ja-Wort

Der britische Prinz Harry und die US-Schauspielerin Meghan Markle haben sich verlobt. Das hat das Königshaus in London bereits vor Wochen offiziell bekannt gegeben. Jetzt steht auch das Datum fest.

Der britische Prinz Harry und die US-amerikanische Schauspielerin Meghan Markle wollen sich am 19. Mai 2018 das Ja-Wort geben. Das gab die Presseagentur dpa bekannt. Bereits Ende November verkündete Harrys Vater Charles, er sei "erfreut", die Hochzeit seines 33-jährigen Sohnes ankündigen zu dürfen.

Die Queen sei "hocherfreut" über die Verlobung, wie aus Buckingham Palast zu hören war. Das britische Königshaus erklärte weiter, die 36-Jährige habe sich bereits mit Königin Elizabeth II. getroffen. Zudem habe Prinz Harry den Segen von Markles Eltern erhalten. Der 33-Jährige steht an fünfter Stelle in der britischen Thronfolge.

Im September hatte sich Markle erstmals öffentlich zu ihrer Beziehung zum jüngeren Sohn von Prinz Charles geäußert. In einem Interview des Magazins "Vanity Fair" sagte die 36-Jährige, sie habe Harry erstmals im Juli 2016 in London getroffen. Sie seien bereits sechs Monate heimlich zusammen ausgegangen, bevor die Medien von ihrer Beziehung Wind bekommen hätten.

Hand in Hand  beim Tennis

"Wir sind ein Paar. Wir sind verliebt", schwärmte Markle, die aus der US-Anwaltsserie "Suits" bekannt ist, in dem Interview. Zugleich habe sie sich durch ihre Beziehung zu einem Prinzen nicht verändert. "Ich bin immer noch dieselbe", beteuerte Markle, die aus Los Angeles stammt. Wenige Wochen später besuchte das Paar Hand in Hand ein Rollstuhl-Tennismatch und bekannte sich damit gemeinsam öffentlich zu seiner Liebe.

Prinz Harry und Freundin Meghan Markle (picture-alliance/empics)

Das Brautpaar in Archivbildern

Beobachter sehen in der Verlobung einen Paukenschlag für die Monarchie: Denn Markle war schon mit einem Filmproduzenten verheiratet, von dem sie sich vor vier Jahren hat scheiden lassen. Und die 36-Jährige ist Afroamerikanerin: Der 33-jährige Harry hatte sich anfangs bitterlich über "Sexismus und Rassismus" beklagt, die seine Freundin in Großbritannien habe erfahren müssen.

Markles Mutter arbeitete als Sozialarbeiterin, ihr Vater als Lichtdirektor beim Fernsehen. Sie ging in Los Angeles zur Schule, studierte im US-Bundesstaat Illinois und lebte zuletzt in Kanada. Vor ihrer Beziehung mit Harry galt sie als eher mittelmäßige Schauspielerin. Sie spielte unter anderem in der Anwaltsserie "Suits" mit, bei der sie nun vor dem Ausstieg steht.

Image-Wandel bei Prinz Harry

Vor einem Jahr hatte das Königshaus die Beziehung von Prinz Harry und Markle offiziell bekanntgegeben. Im September 2017 zeigten sich die beiden bei den "Invictus Games" in Toronto erstmals turtelnd in der Öffentlichkeit und befeuerten die Gerüchteküche. In London spielten sie dagegen bislang Katz und Maus mit den Medien. Mit seinem Einsatz für die "Invictus Games" zur Unterstützung von Kriegsveteranen sowie für aidskranke Kinder hatte sich Harry in den vergangenen Jahren zunehmend von seinem Image als "Party-Prinz" verabschiedet und viel Sympathie gewonnen.

kle/sti (dpa, afp, rtr)

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