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Großbritannien

Prinz Harry rechnet mit der Yellow Press ab

Lange wurde im Königreich darüber gerätselt, ob US-Schauspielerin Meghan Markle Prinz Harrys neue Freundin ist. Nun folgte die Bestätigung der Royals - mit einem emotionalen Appell an die Medien.

Kombobild Meghan Markle und Prinz Harry (picture alliance/empics)

Meghan Markle und Prinz Harry

Für alle Fans der britischen Königsfamilie kommt die Nachricht des Tages trotz der US-Wahl aus dem Kensington-Palast in London: Prinz Harry und die US-amerikanische Schauspielerin Meghan Markle sind ein Paar. Die Royals bestätigten damit das seit Monaten in den Medien zirkulierende Gerücht und nutzten die Öffentlichmachung, um deutliche Kritik an der Berichterstattung zu üben.

In einer langen Erklärung, die am Mittag via Twitter veröffentlicht wurde, schreibt der Palast, dass eine Grenze überschritten sei. Von "Schmähung und Belästigung" durch die Journaille ist die Rede, von "rassistischen Untertönen" gegenüber der Afro-Amerikanerin Markle und offenem "Sexismus und Rassismus" in den sozialen Medien.

Weiter heißt es, Prinz Harry mache sich "Sorgen um die Sicherheit" Markles und sei "sehr enttäuscht, dass er nicht in der Lage gewesen ist, sie zu schützen". Dabei wird vor allem mit den auf der Insel sehr beliebten Boulevardblättern und ihren Paparazzi ins Gericht gegangen. So hätten Reporter unter anderem versucht, sich auf illegalem Weg Zugang zum Domizil Markles zu verschaffen. Außerdem seien Bestechungsgelder geboten worden, um an Informationen zu gelangen.

Harry und sein 34-jähriger Bruder William gelten als besonders empfindlich im Umgang mit Promi-Reportern. Ihre Mutter, Prinzessin Diana, starb 1997 bei einem Autounfall in Paris, während sie von Fotografen verfolgt wurde. Ein Experte der BBC befürchtet dennoch, dass der Appell des Königshauses ungehört verhallen wird. Dazu sei einfach zu viel Geld im Spiel.

djo/mak (afp, dpa)

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